Autenrieder Urtyp Dunkel

Autenrieder Urtyp Dunkel

von: Bierblog

erstellt am: 20.05.2020

Autenrieder. Sagt mir nichts. Ich denke, diese Brauerei kenne ich noch nicht. Neu ist ja bekanntlich immer besser, daher bin ich auch schon aufs Äußerste gespannt. Malzaromatisch und würzig soll es laut Flasche sein. Außerdem gibt man damit an, das weltbeste “Dark Beer Mild” zu sein. Da muss das Gesöff jetzt aber auch abliefern. Ich packe zu und setze an. Auf auf, all voll!

Autenrieder Dunkel

Farbe: Auf dem Foto wirkt es dunkler, als es ist. Ein eher dunkelbrauner Ton, versetzt mit etwas Rot.

Geruch: Würzig duftet es definitiv und auch das Malz ist wahrnehmbar. Leicht keksig, leicht schokoladig, könnte eine süße Angelegenheit werden.

Schaum: Gut gebräunt, mit viel Potenz und feinporig. Durchschnittlich stabil.

Einstieg: Ein Hauch von Kaffee empfängt mich, kurz dahinter feine Sahne und ein bisschen Traubennussschokolade. Angenehm weich, mit dezenter Kohlensäure.

Auf der Zunge: Eine Spur herber, d.h. der Kaffee nimmt zu, die Schokolade nun zartbitter. Nicht ganz vollmundig, aber nah dran. Das Aroma ist auf jeden Fall kräftig, aber nicht ganz ausgewogen. Etwas mehr Malzsüße hätte es sein dürfen. Sämig, ölig, die Trauben verstecken sich ein bisschen…

Abgang: …kehren aber schnell zurück. Schmeckt nun auch so keksig, wie es anfangs roch. Ganz hinten im Rachen bekomme ich noch etwas Lakritze ab. Nicht ganz mein Fall, aber trotzdem trinkbar.

Fazit: Schwierig. So mild finde ich es gar nicht, aber es ist nun auch kein hart bitteres Bier. Die Aromenvielfalt kann sich wahrlich sehen lassen, ein paar Dinge hätte ich aber gern anders. Alles rein subjektiv. Geschmeckt hat es trotzdem und ich verstehe auch, weshalb es einen World Beer Award erringen konnte. 7,5/10.

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