Benediktiner Hell

Benediktiner Hell

von: Bierblog

erstellt am: 29.07.2017

An den warmen Tagen ist mir immer mal nach etwas helleren Bieren zumute. Da ich ja bekanntermaßen kein großer Pils-Fan bin, griff ich also zu einem Hellen aus Bayern, in der berechtigten Hoffnung, dass es mir mundet. Die Flasche sagt nicht viel dazu, außer, dass das Bier einer Originalrezeptur entstammt.

Benediktiner Hell

Farbe: Golden, typisch für ein Helles, würde ich meinen.

Geruch: Hopfig-würzig vor allem, nur ganz leicht malzig, ansonsten eher pilsig. Jetzt habe ich ein bisschen Angst.

Schaum: Tja, grobporig, nicht fest, nicht stabil, wird ganz fix zu einem sehr dünnen Film.

Einstieg: Prickelnd und malziger als erwartet, dann setzt leichte Hopfenwürze ein.

Auf der Zunge: Ein bisschen säuerlich, natürlich sehr leicht, weiterhin prickelnd, malzig, leider aber wenig Würze vorhanden. Eine winzig kleine Bitterkeit ist zu vermelden, etwas Honig, ein Hauch von Weizen…BROT, alles in allem aber zu wässrig und schwach im Geschmack. Mich reißt es nicht wirklich mit.

Abgang: Eine Spur mehr Aroma, aber auch nur mehr vom gleichen, geht aber immerhin gut runter.

Fazit: Na ja, relativ typisches Lager hätte ich fast gesagt, bloß keine Ecken und Kanten. Kann vermutlich jeder gut wegtrinken an nem warmen Sommertag. In dem Sinne erfüllt es seine Pflicht, mehr jedoch nicht. Ich wäre zumindest nicht motiviert, ein weiteres zu trinken. ich mag eben doch eher die Biere mit Trübstoffen drin als die, aus denen fast der ganze Geschmack rausgefiltert wurde. 5,5/10.

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