Black Strong Coffee Stout (Craft Beer)

Black Strong Coffee Stout (Craft Beer)

von: Bierblog

erstellt am: 23.01.2019

Neus Jahr, neues Bier! Und ich beginne das neue, wie ich das alte Jahr beendet habe. Heute im Programm: Etwas aus der Craft Beer Ecke, ein Coffee Stout. Und da ist tatsächlich Röstkaffee mit drin. Die Aromen sollen aber auch Honig und Aprikose umfassen, reife Früchte und die eigentlich obligatorische Zartbitterschokolade. Könnte mir also gefallen. Ich habe nur etwas Angst vor der Kaffeenote und den 6,5% Alkohol. Mitgebracht wurde mir dieses interessante Biere von einem Bekannten, der von meinem Blog erfuhr. Immer mehr Leute bringen mir einfach mal ein Bier mit. In der Hinsicht ist das Ganze hier ein wirklich lohnendes Unterfangen.

Farbe: Nein, das ist keine Cola. Es ist wirklich so schwarz.

Geruch: Natürlich riecht es nach Kaffee, aber auch nach Karamell, dunkler Schokolade und ein bisschen Schinken. Muss von den Röstmalzen kommen.

Schaum: Bräunlich, grobporig, nicht so cremig, wie man es von Stouts gewöhnt ist und ungewöhnlich schnell verschwunden. Schade.

Einstieg: Recht prickelnd für ein so schweres Bier. Gleich zu Beginn bemerkt man schon die Zartbitterschokolade. Geht von der Machart her außerdem ein bisschen Richtung Bockbier.

Auf der Zunge: Es ist schon interessant. Gesamtgeschmacklich eher schwer aber in Teilen wirkt es auch leicht, beinahe spritzig erfrischend. Die Bitterkeit der Kaffeenote ist gar nicht so überbordend, da sich alles mit den Malzaromen und somit der Süße verbindet. Es bleibt schokoladig. Das leicht rauchige Hintergrundaroma passt zwar für mich nicht ganz so gut rein, da es eine etwas unangenehme Säure mit reinbringt, aber wirklich auffallend ist das auch nicht.

Abgang: Auch hier wird es nicht zuuuu bitter, obwohl die Kaffeenote hier ihren Höhepunkt erreicht. Ich denke wer Kaffee mag, wird das lieben. Mir geht es etwas ölig den Rachen runter, aber ich muss immerhin nicht das Gesicht verziehen.

Fazit: Interessantes Bier, das Schokoladenaroma gefällt mir am besten und ich erkenne an, dass es ohne die Kaffeenote wohl in der Intensität nicht möglich gewesen wäre. Mein Lieblingsbier wird es sicherlich nicht, dafür bin ich zu wenig Kaffeetrinker. Ein guter Aperitif ist es aber schon. Den ganzen Abend trinkt es sicherlich keiner, aber zum Essen, zu einer deftigen Mahlzeit. Warum nicht. Hier hat sich jemand auf jeden Fall Mühe beim Brauen gegeben. Das honoriere ich mit 7,5/10 Punkten.

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