Breitenlesauer Pilsner

Breitenlesauer Pilsner

von: Bierblog

erstellt am: 03.10.2022

Breitenlesauer Pilsner steht auf der Flasche - Krug-Bräu ist aber drin. Die Brauerei ist ja im Blog bereits zweimal vertreten und zwar mit ausgezeichneten Resultaten. Ich fürchte leider, dass ihr Pils da nicht ganz mithalten können wird, da Pilsbiere selten zu meinen bevorzugten Sorten gehören, aber ich lasse mich gern positiv überraschen.

Was sagt die Website?

Nicht zu herb, runder Geschmack. Seine besonderen Zutaten verleihen dem Pilsner einen eigenen, unverwechselbaren Charakter. (ca. 4,8 % alc.)

Nicht zu herb ist schon mal eine Aussage, die Anklang bei mir findet.

Breitenlesauer Pilsner

Farbe: Satte, korngelbe Farbe wie sie typischer für ein Pils nicht sein könnte. Eine leichte, sympathische Trübung findet sich auch.

Geruch: Riecht eher wie ein Helles, d.h. recht malzig und sogar ein bisschen nach Honig. Dem Geruch nach würde man nicht an ein feinherbes Getränk denken.

Schaum: Schäumte anfangs unerwartet stark, wurde dann aber relativ schnell zu einer semistabilen, pils-typischen Schaumkrone. Weiß und mittelporig, aber eben auch nicht zu lange vorhanden.

Einstieg: Den sortentypischen Aromahopfengeschmack schmeckt man als erstes, leicht säuerlich-würzig. Dann darf das Malz ran und wirkt vor allem getreidig. Klar gibt es auch Süße, jedoch nur dezent.

Auf der Zunge: Von allem bisherigen ein bisschen mehr, wobei mir jetzt erst die doch hohe Rezenz auffällt. Da ist einiges an Kohlensäure am Start! Ansonsten mit schlankem Körper, aber einem schönen Malz-Hopfenwürze-Bouquet. Der Bitterhopfen darf auch mal feinherb schmecken und komplettiert das Aroma, das für mich ein relativ klassisches, böhmisches Pils ist. Nicht absolut vollmundig, doch mit ausreichend Punch, dass es nicht wässrig wirkt, wie so viele Industrie-Pilsner.

Abgang: Erst ganz ganz ganz am Ende wird es mir ein bisschen zu herb. Da ist es aber den Hals schon fast runter und hängt auch nicht lange nach. Von daher für mich nach wie vor süffig.

Fazit: Tja mit weniger Bittereinheiten wäre es quasi ein Helles und hätte mir sicher noch besser gefallen, aber auch so steht hier ein Pils vor mir, das sich gut trinken lässt und wie oft war schon Gegenteiliges bei dieser Sorte der Fall. Da ich persönlich meine Wertungen immer in Verbindung mit anderen Bieren derselben Kategorie sehe, gibt es hier verdiente 8/10.

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