Breznak Schwarzbier

Breznak Schwarzbier

von: Bierblog

erstellt am: 25.09.2018

Auf meiner Suche nach geeigneten Schwarzbieren für die aktuelle Themenwoche, stieß ich auf das Breznak Schwarzbier. Klingt osteuropäisch, aber die Flasche verrät mir nichts über die Herkunft des Bieres, außer, dass es in Tschechien hergestellt wurde. Es könnte also gut sein. Finden wir es heraus.

Farbe: Gar nicht mal ganz so schwarz. Eher ein sehr dunkles Braun mit leichtem Rotstich.

Geruch: Fällt mir ein bisschen schwer, das einzuordnen. Es riecht ein bisschen schokoladig und natürlich röstmalzig, aber nicht nur süß, sondern auch etwas sauer und würzig.

Schaum: An sich nicht der Rede wert, da quasi sofort verschwunden, aber die bräunliche Farbe gefällt mir.

Einstieg: Erstaunlich prickelnd. Bin ich von Schwarzbieren jetzt gar nicht so sehr gewöhnt. Leichtes Mischbrotaroma mit angenehmer Malzsüße. Etwas säuerlich.

Auf der Zunge: Im Prinzip bleibt es dabei. Es gibt noch ein bisschen Kaffeenote dazu, die aber nicht weiter stört. Wirklich vollmundig wird das Bier nie, aber es ist erfrischend und spritzig. Ein Schwarzbier für den Sommer quasi. Mir gefällt das brotige Aroma insgesamt aber nur durchschnittlich. Das Säuerliche ist mir allerdings etwas zu stark auf Dauer. Da zieht’s mir den Gaumen zusammen.

Abgang: Glücklicherweise wird die leichte Bittere nicht zu stark, aber die Säure hängt mir auch im Hals noch eine Weile nach.

Fazit: Das Bier ist schon ok, aber jetzt auch nicht die oberste Liga. Das Säuerliche nervt mich, zusätzlich kommt es stellenweise wässrig daher. Das Gesamtaroma ist in Ordnung. Ich denke, dass viele mit diesem Bier klarkämen, da es eben nicht sonderlich aneckt. Ich würde aber keinen ganzen Kasten davon kaufen. 5/10.

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