Cannewitzer Bockbier

Cannewitzer Bockbier

von: Bierblog

erstellt am: 11.12.2018

Starkwürzig und süffig. Mehr verrät mir die Flasche nicht, aber ein Bier aus der Region kann man ja mal auf gut Glück kaufen. Mit 5,9% gar kein so starkes Bockbier. Mal sehen, zu was es taugt.

Farbe: Dunkelbraun mit leichtem Rotstich. Filtriert, soweit ich das beurteilen kann.

Geruch: Es riecht schon würzig, aber nicht so stark, wie ich gedacht hätte. Karamell und ein Hauch von Vanille.

Schaum: Eine nicht unbedingt imposante, aber doch ordentliche und sogar recht stabile Schaumkrone.

Einstieg: Äußerst prickelnd für ein Bockbier. Es lässt sich so gar nicht mit den sonst so öligen und schweren Starkbieren vergleichen. Außer geschmacklich. Schon im Antrunk ein intensiv brotiger Geschmack. Die Röstaromen beginnen bereits sich zu entfalten. Leicht süß zudem.

Auf der Zunge: Die Aromen steigern sich zu einer stimmig Gesamtkomposition. Vollmundig, etwas rauchig sogar und eben sehr Richtung Schwarzbrot mit Honig. Es entwickelt sich weiterhin eine Kaffeenote, die mir in den hinteren Gaumenregionen ein wenig zu dominant wird. Nun auch etwas öliger und schaumiger. Nichtsdestotrotz äußerst genießbar, da es weder zu likörig wirkt, noch zu wässrig ist.

Abgang: Etwas herber, aber angenehm. Es schleicht so den Hals herunter und ist süffig. Da wurde nicht gelogen.

Fazit: Eine ziemlich runde Sache, dieses Starkbier. Guter Geschmack, nicht unangenehm stark, hier und da nur kleine Schwächen, die kaum der Rede wert sind. In kurz: Das Bier ist wirklich gelungen und wird nicht das letzte Mal in meinem Kühlschrank gelandet sein. 8,5/10.

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