Cannewitzer Nerchauer Pumpernickel Schwarzbier

Cannewitzer Nerchauer Pumpernickel Schwarzbier

von: Bierblog

erstellt am: 04.08.2019

Seltsam, ich hatte doch schon einmal ein Nerchauer Pumpernickel im Blog. Und nun steht die Cannewitzer Variante davon vor mir. Ist das eine geschützte Marke? Es soll jedenfalls in Sachsen gebraut sein, also wird es wohl nicht genau das gleiche Bier sein. Außerdem habe ich es zwei Monate länger reifen lassen, als es haltbar war. Das hat bestimmt Einfluss auf die Qualität. Auf der Flasche steht aber auch, dass es bekömmlich ist. Wurde diese Aussage nicht letztens erst einer anderen Brauerei verboten? Wie dem auch sei. Auf geht’s.

Farbe: Dunkelbraun, nur beinahe schwarz, auch wenn man es auf dem Foto nicht so gut erkennt.

Geruch: Leichter Rauch, viel Malz und eine Spur von dunkler Schokolade.

Schaum: Bräunlich, recht feinporig, aber nicht lange vorhanden.

Einstieg: Relativ leicht und prickelnd. Ein bisschen Kaffee und etwas säuerlich.

Auf der Zunge: Das Aroma ist ein bisschen schmal, d.h. nicht ganz vollmundig, sondern stellenweise wässrig. Aber laut Flasche handelt es sich ja auch um ein leichtes Bier. Etwas Zartbitterschokolade auf Mischbrot, so kommt es mir vor. Allerdings ist die Bittere etwas dominanter.

Abgang: Sehr viel Kaffee jetzt, etwas unausgeglichen, natürlich jammere ich ein wenig, wie immer halt.

Fazit: Es ist schon ein ordentliches Schwarzbier, wie ich finde. Nicht so nichtssagend wie manch anderes aus der gleichen Kategorie. Es ist aber auch kein Überbier und so ganz nach Pumpernickel schmeckt es auch nicht. Stellenweise zu bitter. Kein Bier, dass ich unbedingt erneut trinken müsste, aber auch keines, dass ich auf alle Zeiten verschmähe. 7/10.

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