Cerveza Indio

Cerveza Indio

von: Bierblog

erstellt am: 19.11.2023

Das nächste mexikanische Bier, dieses Mal mit einem indigenen Krieger auf dem Label. Hoffentlich schmeckt es dann auch so stark wie er aussieht. Vom Alkoholgehalt ist es mit 4,1% eher schwachbrüstig, ich vermute daher ein helles Lagerbier. Ich würde aber gern mehr wissen, also frage ich die Website der Brauerei.

Indio es una cerveza oscura mexicana estilo Lager Vienna creada de la fusión de dos ingredientes: malta dorada y notas de caramelo tostado, dándole leves tonos de dulzor y reduciendo los niveles de amargor.

El sabor único de cerveza Indio ofrece una combinación muy especial para aquellos que buscan sabores auténticos y experiencias únicas.

Kurz zusammengefasst: Dunkles Lagerbier im Wiener Stil. Eine Komposition aus goldenem Malz und gerösteten Karamellnoten. Nicht so bitter. Einzigartiger Geschmack. Authentische Aromen.

Okay, ein Dunkles also. Mal schauen.

Cerveza Indio

Farbe: Jep, rotbraun und dabei doch relativ klar im Glas. Haben sie gut gefiltert. Am Glasrand steigen fröhlich Kohlensäurebläschen auf. Könnte erfrischend werden.

Geruch: Es hat einen eigentümlichen Geruch. Karamell ist definitiv mit im Spiel, aber auch etwas Keksiges, was man sonst eher selten in Bieren riecht. Vielleicht sind da ein paar andere Malze mit drin als nur Gerstenmalz.

Schaum: Der verschwand so schnell, dass ich ihn kaum auf dem Foto festhalten konnte. Pech gehabt. War weitgehend weiß, doch leicht gebräunt, dazu feinporig und eben instabil.

Einstieg: Prickelt sehr gut, darauf wiesen die Kohlensäureperlen ja bereits hin. Vom Aroma her bislang eher mild, mit ein paar karamelligen Toffeenoten. Angenehm, aber noch nichts Beeindruckendes.

Auf der Zunge: Etwas mehr Schwarzbrot, aber dabei auch leicht säuerlich. Vollmundig würde ich es nicht nennen, denn es schmeckt ein bisschen dünn, dennoch gelingt es ihm als dunkles Bier erfrischend zu sein und das schafft nicht jedes Dunkle. Die Röstmalze bemerkt man genau wie die angesprochene Süße, aber nichts ist wirklich durchsetzungsstark. Alles plätschert nichtssagend vor sich hin, hinterlässt keinen bleibenden Eindruck.

Abgang: So setzt es sich auch im Abtrunk fort, nur, dass hier die Brotaromen noch ein klein wenig zulegen können. Bitter wird es nie. Zum Glück! Ein supersüffiges Bier.

Fazit: Ein solides Bier - ohne Frage, aber auch ein Gutes? Da bin ich zwiegespalten. Es macht nun nicht wirklich viel falsch, weil es eben einfach gar nichts macht. Ein Bier, dessen Geschmack ich morgen schon vergessen habe, aber zu dem ich jeder Zeit ohne Bedenken greifen könnte. 6/10.

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