Chiemseer Hell

Chiemseer Hell

von: Bierblog

erstellt am: 24.08.2016

Vor einiger Zeit las ich irgendwo, dass die Rosenheimer Brauerei ihr Bier nicht mehr Chiemseer nennen darf, weil es eben in Rosenheim und nicht auf oder an dem Chiemsee gebraut wird. Da ich nun auf genau dieses Bier im Supermarkt stieß, nahm ich es zur Verkostung mit. Vor allem, solange es noch Chiemseer heißt.

Die Flasche beschreibt ihren Inhalt als Lagerbier, mild, angenehm, frisch und charaktervoll. Mal sehen.

Chiemseer Hell

Farbe: Eindeutig blond.

Geruch: Sehr hopfig und würzig, leichter Malzduft (süßlich).

Schaum: Nicht lange vorhanden, grobporig.

Einstieg: Leicht, mit Malzsüße und viel Frische. Prickelt angenehm.

Auf der Zunge: Feinherb, würzig und immer noch prickelnd. Ein wirklich leichtes Bier und tatsächlich mild und angenehm. Was mit “charaktervoll” gemeint ist, kann ich natürlich nicht genau sagen. Der Malzgeschmack wird jedenfalls vom Aromahopfen verdrängt. Eine minimale Bittere ergibt sich. Es hat in der Tat einen typischen Lager-Charakter. Ich will nicht sagen, dass es verwässert schmeckt, aber doch ein bisschen wie “Beer Light”.

Abgang: Ziemlich malzig, etwas bitter, aber gut auszuhalten. Ein wenig säuerlich außerdem. Lässt sich insgesamt gut wegtrinken.

Fazit: Typisches bayrisches Helles würde ich sagen. Wer Tegernseer oder Augustiner mag, kann auch Chiemseer trinken. Frisch und angenehm, ein gutes Wander - oder Biergartenbier. 7/10.

 

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