Cusqueña Dark Lager

Cusqueña Dark Lager

von: Bierblog

erstellt am: 27.03.2019

Wenn man schon mal aus Versehen ein lateinamerikanisches Bier entdeckt, muss man es auch mitnehmen. So geschehen mit dem Cusqueña aus Peru. Die Flasche erzählt mir leider nichts. Große Erwartungen habe ich auch nicht. Ich lasse mich überraschen.

Farbe: Pechschwarz. Das haben sie sehr gut hinbekommen.

Geruch: Eine ganz schwache Kakaonote, sowie ein bisschen Karamell. Hintergründige Röstmalzdüfte.

Schaum: Hinsichtlich Schaum steht es den meisten Schwarzbieren in nichts nach. Kaum vorhanden und das Wenige, das man geboten bekommt, verschwindet eiligst.

Einstieg: Schokoladig zum Einstieg. Malzsüß, garniert mit etwas Kaffee. Leicht prickelnd.

Auf der Zunge: So bleibt es im Prinzip. Die Röstmalze setzen sich nun zwar etwas besser durch, aber das Schokoladige bleibt weitestgehend erhalten. Von der Konsistenz her erinnert es mich etwas an Bockbier. Recht dickflüssig. Das Aroma ist in meinen Augen ausgeglichen und wirkt fast wie Schwarzbrot mit Zucker. Bekommt so ein wenig den Charakter von Lausitzer Porter. Ein Blick auf die Flasche verrät mir, dass Zucker beigefügt wurde. Für mich unnötig.

Abgang: Ganz ganz leichte Kaffeebittere, aber kaum der Rede wert. Ansonsten … hmm … Sirup? Süffig ist es definitiv.

Fazit: Ein gutes Schwarzbier wie ich finde. Die Aromen stimmen weitestgehend. Den Zucker würde ich weglassen und manche Teilkomponenten noch etwas stärken (Pumpernickel!). Ist zwar alles nicht originell oder spannend, aber auf jeden Fall gut trinkbar. 7/10.

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