Derail Ale

Derail Ale

von: Bierblog

erstellt am: 31.10.2018

Beautifully Engineered in Wiltshire. Oho… engineered. Klingt ja nach handwerklicher Perfektion. Ein Ale habe ich hier also, ein hopfiges IPA um genau zu sein. Es ist somit Fruchtigkeit in Verbindung mit Bittere zu erwarten. Allerdings hat es mit 5,2% einen vergleichsweise niedrigen Alkoholgehalt. Mal schauen, ob es mir schmeckt.

Farbe: Am ehesten würde ich es als bernsteinfarben beschreiben, allerdings mit leichtem Rotstich.

Geruch: Betont malzig-karamellig, was mich, genau wie die Farbe nun eher überrascht. Zwar bemerke ich auch die typischen Zitrusfrüchte, aber nicht so heftig, wie bei anderen IPAs.

Schaum: Eigentlich kaum vorhanden, definitiv nicht der Rede wert. Grobporig, sich schnell auflösend. Schade.

Einstieg: Dafür ist es gleich viel fruchtiger an der Zungenspitze, ein bisschen süß und äußerst prickelnd. Das hat sogar beim Antrunk schon einen erfrischenden Charakter.

Auf der Zunge: Schon hier ist die Herbheit, von der auch die Flasche sprach, deutlich spürbar. Es bleibt aber auch süßlich-fruchtig. Ich würde behaupten, die Bittere überwiegt, also ganz ausgewogen schmeckt es nicht. Prickelt weiter spritzig vor sich hin. Gut für einen heißen Sommertag. Insgesamt aber schwachbrüstig, weil die Aromen sich nicht wirklich stark entfalten, irgendwie wässrig.

Abgang: Ab hier wird es mir dann doch zu bitter, da zieht sich bei mir im Hals alles zusammen. Süffig ist das nicht.

Fazit: Na ja, das Bier macht mich nun nicht zum IPA Fan. Es mag von klassischer Rezeptur sein, ist aber insgesamt zu bitter, während die Frucht- und Malznoten zu wenig zur Geltung kommen. Ist zwar jetzt nicht so ein Bitterwasser wie manches Pils, aber es ist im Abgang dann auch nicht mehr so weit davon entfernt. 4/10.

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