Drummer Dunkles Vollbier

Drummer Dunkles Vollbier

von: Bierblog

erstellt am: 06.12.2020

Zum Nikolaus gibt es ein Dunkles aus der Brauerei Drummer. Weder Flasche noch die Brauerei Website verraten mir, was mich erwarten könnte. Ich stürze mich also wagemutig ins Ungewisse.

Vielleicht hilft ja das Ploppen weiter?

Das war genau … nix.

Brauerei Drummer Dunkles Vollbier

Farbe: Nicht so dunkel wie ich gedacht habe. Rotbraun kommt es daher.

Geruch: Karamelliger Duft, etwas Brot und ein etwas säuerlicher Hopfen. Vielleicht wird es ja fancy?

Schaum: Feinporig, teilweise sogar cremig. Treibend und dann stabil. Gefällt mir.

Einstieg: Genauso wie es riecht, schmeckt es auch. Karamell und Getreide machen den Antrunk zu einer süßlich-würzigen Angelegenheit. Die Kohlensäure prickelt zudem genau richtig.

Auf der Zunge: Die Malzsüße kann sich jetzt erst so richtig ausbreiten, das Bier wird keksiger. Das Getreide passt aber nach wie vor richtig gut dazu und erzeugt ein intensives, vollmundiges Aroma, das im Hintergrund sogar leicht rauchig und herber wird. Dadurch kann die Süße nicht nervig werden. Hinzu kommt außerdem dieses leicht Säuerliche, was ich schon gerochen hatte. Erstklassige Komposition.

Abgang: Am meisten Angst habe ich immer davor, dass das Bier geschmacklich im letzten Drittel doch noch abfällt. Die Sorge war unbegründet. Kein bitterer Kaffee oder irgendwas in der Art. Die Süße lässt zwar nach, aber das Vollkornbrotaroma kommt viel besser heraus. Kräftig, süffig, gut.

Fazit: Große Reden brauche ich nicht schwingen. Liest man den vorherigen Text, kann man nur zu einem Schluss kommen. Außer dem schwachen Ploppen der Flasche gibt es hier nichts zu beanstanden. Das hat sich gelohnt. 10/10.

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