Flensburger Frühlingsbock

Flensburger Frühlingsbock

von: Bierblog

erstellt am: 12.05.2024

Es ist Mai und deshalb gibt es heute einen MaiFrühlingsbock im Programm. Gespannt darauf bin ich vor allem deswegen, weil die Flensburger Brauerei eher weniger für Bockbiere bekannt ist. Schau ich so von außen in die Flasche, sieht es mir nach einem sehr klaren, hellen Bock aus. Das könnte meinem Geschmack sogar entgegenkommen, da ich bei dunklen Starkbieren ja immer etwas mäkelig bin. 6,9% Alkohol sprechen allerdings dafür, dass ich hier trotzdem ordentlich Stoff bekomme, doch was sagt eigentlich die Flasche selbst?

plop’ - bockstarker, frühlingsfirscher Genuss. Schonend gedaartes Braumalz, edler Tettnanger Aromahopfen und eine hauseigene Reinzucht-Bierhefe sorgen für ein ausgewogenes Aromaprofil -vollmundig und so lebendig wie der Frühling selbst. Nach dem deutschen Reinheitsgebot. Nur in der Frühlingssaison erhältlich.

Na ein Glück habe ich es rechtzeitig in die Finger bekommen. Schauen wir mal wie es ploppt.

Gar nicht schlecht.

Flensburger Frühlingsbock

Farbe: Könnte farblich auch ein Pils sein, da bleibt sich die Flensburger Brauerei also treu. Absolut perfekt filtriert. Glanzfeiner geht es nicht.

Geruch: Es riecht - natürlich - malzig-süß, was bei der Umdrehungszahl auch nicht weiter verwundert. Mindestens gleichrangig, wenn nicht sogar etwas stärker vertreten, ist jedoch der Hopfen. Riecht sehr nach Kräutern, was mir als Gegengewicht zum Malz durchaus gefällt. Vielleicht schlägt sich das ja auch geschmacklich nieder.

Schaum: Grobporig von Anfang bis Ende und das Ende kam schnell. Stabil ist anders, das können andere Starkbiere besser.

Einstieg: Prickelt ordentlich los, gleichzeitig schon ausgesprochen süß und irgendwo auch alkoholisch im Geschmack, wie es bei Starkbieren ja nun häufig der Fall ist. Bleibt die Hoffnung, dass sich das nicht ins Unerträgliche steigert.

Auf der Zunge: Es ist ein bisschen komisch, einerseits alkoholisch und sehr schwer auf der Zunge, andererseits durch das Prickeln auch irgendwie leicht. Die Süße lässt nach, der Hopfen kommt etwas bitter daher, als hätte man ein Pilsbock gebraut. Nicht ganz so meins, aber auch nicht schlecht.

Abgang: Noch mal bitterer und gleichzeitig auch alkoholischer. Für mich leider nicht so süffig.

Fazit: Nicht das schlechteste Starkbier, das ich je hatte, aber auch zu den richtig Guten gehört es für mich nicht. Es ist solide, mehr nicht. 6/10.

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