Frangn Seidla

Frangn Seidla

von: Bierblog

erstellt am: 25.04.2026

Ein Bier aus Hofheim (Achtung: Nicht Hoffenheim!) - das Frangn Seidla. Vollbier, naturtrüb. Damit kann ich immer was anfangen. Leider sagt die Flasche sonst nichts und nicht mal die Webseite der Brauerei Raab verrät mir mehr. Außer, dass es bernsteinfarben ist. Daher ein absoluter Blindflug heute.

Frangn Seidla

Farbe: Schon fast ein Rotbier, aber Bernsteinfarbe lasse ich gerade noch so gelten. Schöne, satte Farbe jedenfalls, unterstützt durch die Trübung. Sympathisch.

Geruch: Riecht nach Toastbrot und leicht hefemuffig, wie man es von so manchem Zwickelbier kennt. Dazu ein Hauch von Kräutern. Hallo Hopfen.

Schaum: Obwohl außen sehr grobporig, hält sich der Schaum erstaunlich stabil im Glas. Noch nach einigen Minuten befindet sich eine ansehnliche Schicht davon im Glas. Bravo.

Einstieg: Mehr Kohlensäure als erwartet und dann schmeckt es weniger nach Toastbrot und mehr nach…immer noch nach Brot, aber mit etwas Kaffee dabei. Dazu eine keksige Süße.

Auf der Zunge: So schaumig wie im Glas fühlt es sich auch im Mund an. Ansonsten viel feinherber als ich gedacht hätte, auch wenn die Süße nie ganz nachlässt. Geht sehr in die Richtung flüssiges Brot, nur hopfiger. Ja, der Hopfen sehr präsent und etwas zu medizinisch für meinen Geschmack.

Abgang: Es wird nicht bitterer, dafür kommt noch mal etwas mehr Getreidearoma. Eine vollmundige Sache. Allerdings nicht so süffig wie es sein könnte.

Fazit: Ich gebe es zu. Es ist mir ein bisschen zu herb. Etwas weniger Hopfen und eine Schippe Wiener Malz rein und ich wäre sicher begeistert gewesen. So ist es immer noch ein gutes Bier. Ohne Frage. Handwerklich ohne Mängel, nur nicht ganz mein Geschmack. 7/10.

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