Frenzel's Pils

Frenzel's Pils

von: Bierblog

erstellt am: 16.05.2020

Frenzel nehme ich immer gern mit, warum 0,5 Liter Bier kaufen, wenn man gleich 1 Liter bekommen kann? Heute bin ich jedoch mutig, da ich 1 Liter Pils mitgenommen habe. Immerhin ist es aber naturtrüb, von Hand gebraut und abgefüllt. Das muss doch gut sein. Das Etikett verspricht ein süffiges Erlebnis, aber auch die typische Herbe eines Pils-Bieres. Ich hoffe, beides hält sich die Waage.

Das Unboxing zuerst:

Dieses Dampfen! Herrlich.

Frenzels Pils

Farbe: So eine Mischung aus Goldgelb und Bernstein. Auffällig ist, dass es anfangs noch sehr klar daherkommt. Natürliche Sedimentation ftw!

Geruch: Es riecht vor allem würzig, aber gar nicht so herb, wie andere Pils. Ein bisschen Malz und eine dezente Zitrusnote schwingen auch mit.

Schaum: Der sah zu Beginn sehr gut aus, zerfiel dann aber ganz plötzlich sehr schnell.

Einstieg: Prickelnd, wie könnte es ander sein? Aber sodann sofort fruchtig, was ich nicht erwartet hatte. Erinnert zuerst an diverse Ales, ein bisschen Bitterkeit ist spürbar, aber bislang noch problemlos zu ertragen.

Auf der Zunge: Vollmundig ist es schon mal nicht. Wie auch? Das sind Pils wohl nie so ganz und wollen es auch nicht sein. Herb ist es, aber wie bisher, eher hintergründig statt dominant. In den Vordergrund kann sich aber auch das Malz nicht drängen, so dass es weiterhin bei dieser säuerlichen Fruchtigkeit bleibt, die hier und da beinahe ins Tropische abgleitet. Den Fruchtgummigeschmack vermeidet das Bier glücklicherweise. Insgesamt finde ich es dennoch etwas dünn, vom Aroma her.

Abgang: Immer noch fruchtig, aber auch deutlich malziger, was es tatsächlich recht süffig macht. Das Geschmackserlebnis wirkt intensiver und abgerundeter.

Fazit: Kein klassisches Pils, so viel ist sicher. Klar ist es hier und da mal etwas herb, aber eklig bitter wird es nie. Zum Glück! Die Frucht schrammt knapp vorbei am Gummibärenaroma, ist insgesamt dominant aber angenehm, das Malz bleibt bis auf den Abtrunk recht blass. Vielleicht ist das auch der Grund, warum das Bier mir insgesamt etwas schwachbrüstig vorkommt. Tut noch ein bisschen Malz hinein und ich bin glücklich(er). Aber auch so reicht es für eine 7/10. Immerhin konnte ich die Flasche problemlos leeren.

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