Greif Bräu Schlöbberla

Greif Bräu Schlöbberla

von: Bierblog

erstellt am: 27.01.2021

Greif Bräu hatte ich doch schon einmal im Blog. Dieses Mal aber ist die Website auskunftsfreudiger und teilt mir etwas über die heutige, nach altfränkischer Tradition gebraute Landbierspezialität mit.

Untergäriges Landbier, malzaromatisch, vollmundig, karamellbetont, malzblumig, leicht dunkel. Alk. 5,0%.

Ein dunkles Landbier wäre doch mal was!

Greif Bräu Schlöbberla

Farbe: Nicht nur leicht dunkel. Ein schönes, kräftiges Braun.

Geruch: Einerseits Karamell, andererseits auch hopfenwürzig.

Schaum: Kennt ihr das, wenn man Cola eingießt und es schäumt? Da verschwindet der Schaum dann innerhalb von Sekunden und das Zischen der Kohlensäure mit ihm. So war es hier auch.

Einstieg: Malzbetont stimmt, eigentlich gibt es hier nur Malzaromen zu schmecken. Getreidiger, aber auch süßer Charakter. Relativ wenig Kohlensäure. Kaffee und Zartbitterschokolade lassen sich erahnen.

Auf der Zunge: Zunächst gibt es aber dunkle Traube, dann erst sahnige Schokolade. Kaffee schmecke ich nicht. Es bleibt zudem brotig, aber keine Sorge, nicht wie Nutella-Brot. Interessanterweise prickelt es jetzt mehr als zuvor, aber dennoch nicht viel. Ist es vollmundig und aromatisch? Definitiv, aber es dürfte noch eine Spur kräftiger schmecken, wobei es dann vielleicht doch die Kaffeenote entwickeln würde, die ich bislang nicht vermisse.

Abgang: Da war gerade ein Anflug von Champignon, den ich irgendwie merkwürdig fand. Ansonsten vom Aroma her keine Veränderungen mehr. Süffig geht es den Rachen hinunter.

Fazit: Licht und Schatten beim Schlöbberla. An sich ein recht typisches fränkisches Landbier, mit gutem Aroma und viel Charakter. Allerdings hat es auch ein paar Schwächen, die keine absolute Topwertung zulassen. 7/10.

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