Härke Landbier

Härke Landbier

von: Bierblog

erstellt am: 18.12.2019

Naturtrüb. Laut Flasche vollmundig und natürlich gebraut. Landbiere sind ja nicht immer soooo vollmundig, gehen oft eher Richtung Lager. Mal sehen, ob dieses sein Versprechen einhalten kann.

Farbe: Ziemlich hell, hätte es etwas dunkler erwartet, aber das macht ja nichts. Trüb ist es auf jeden Fall, nicht so krass wie beim Hefeweizen, aber doch so, dass man nicht direkt durchgucken kann.

Geruch: Ein zurückhaltender Duft, minimal fruchtig, hefig, hopfig und etwas süßlich. Nichts davon dominiert. Alles teilt sich brav die Arena.

Schaum: Feinporig und weiß, stieg schnell in die Höhe, blieb aber nicht lange zu Gast. Schade.

Einstieg: Es wirkt ein bisschen schwer, wenig Kohlensäure, Malzsüße, Mischbrot und ganz leichte Zitrusnoten.

Auf der Zunge: Herber, aber nicht bitter, das Mischbrot dominiert, die Kohlensäure fehlt mir ein bisschen. Nicht, dass es schal wirkt, aber es könnte etwas mehr Präsenz vertragen, etwas mehr von allem. Nein es ist nicht dünn, aber auch nicht direkt vollmundig. Insgesamt vornehm zurückhaltend.

Abgang: Nun kommt das Aroma deutlicher durch und es passt eigentlich alles ganz gut zusammen. Brot, honigartige Süße, Herbheit und na ja Zitrusnoten würde ich es nun nicht mehr nennen. Geht gut runter.

Fazit: Das Bier ist eines, dessen Geschmack sich nicht aufdrängt. Es löst keine Aroma-Explosionen aus, hat keinen WOW-Effekt.Trotzdem ist es ein angenehmer Vertreter seiner Zunft und auch ein bisschen besser als nur solide. 7/10.

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