Held-Bräu Hell

Held-Bräu Hell

von: Bierblog

erstellt am: 24.03.2021

Das heutige Testbier hat einen starken Namen und die Flasche zeigt auch einen Ritter. Also ein Bier, das von Helden gebraut und getrunken wird? Auf jeden Fall stammt es aus der fränkischen Schweiz und wird im Allsbachtal mit besten Rohstoffen gebraut. Mehr gibt die Flasche nicht preis, also ist der Rest dieses Beitrags nun meinem persönlichen Geschmackserlebnis überlassen.

Held-Bräu Hell

Farbe: Eine schöne, helle Bernsteinfarbe, wie ich es bei fränkischen Hellen nun schon öfter gesehen habe.

Geruch: Zunächst sehr malzig duftend, dabei mit dem Schwerpunkt auf Karamell und Honig, dann aber auch würzig und leicht grasig.

Schaum: Schöne, feinporige Krone, die aber viel zu schnell verschwindet.

Einstieg: Angenehm prickelnd, direkt getreidig und mit charakteristischer Malzsüße, ohne aber zuckrig zu sein. Etwas Bitterhopfen ist im Ansatz schon präsent.

Auf der Zunge: Die bisherigen Eindrücke vermengen sich nun mit etwas Zitrone und einem leicht herben Aroma. Die Komposition daraus ist aber rundum stimmig, da besonders der Bitterhopfen verhindert, dass die Malzsüße zu aufdringlich werden kann. Mir kommt das Wort “vollmundig” bei hellen Bieren eher selten über die Lippen, aber hier trifft der Begriff absolut zu. Gleichzeitig auch erfrischend.

Abgang: Alle Aromen kommen noch eine Spur kräftiger daher und nur die zitrusartige Säuerlichkeit beeinflusst die Süffigkeit leicht negativ. Der Gaumen verkrampft sich bei mir leicht, aber ich meckere hier auf verdammt hohem Niveau.

Fazit: So gut wie keine Schwächen. Die Brauer von Held-Bräu eignen sich durchaus zum Helden und zaubern hier ein schlichtweg sehr gutes Helles in ihre Flaschen. 9/10.

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