Irlbacher Premium Vollbier Hell

Irlbacher Premium Vollbier Hell

von: Bierblog

erstellt am: 24.06.2020

Ein “würzig-frisches Vollbier klassischer Art”. Da bin ich ja beruhigt. Für schlechte Biere wurde man früher schließlich im Fass ersäuft und das wünscht man doch seinen schlimmsten Feinden nicht. Ich freue mich also auf einen genussvollen Trunk aus Bayern. Bei hellen Bieren stehen die Chancen ja stets gut, dass sie was taugen.

Irlbacher Hell

Farbe: Klassisch Hell, mehr lässt sich dazu nicht sagen und wenn doch, dann nur, um die Wortanzahl in diesem Test künstlich zu erhöhen, was natürlich nicht beabsichtigt ist, nein, komplexe, verschachtelte Sätze sind manchmal einfach nötig, um seinen Worten den notwendigen Nachdruck zu verleihen.

Geruch: Hopfig-zitronig. Das überrascht. Dann duftet es stark malzig. Das überrascht weniger.

Schaum: Der stieg so schnell, dass ich aufpassen musste, nichts zu verschütten. Wer Bier verschenkt wird aufgehängt. Recht grobporig war er. Die Vergangenheitsform ist Absicht, denn er schwand schnell dahin.

Einstieg: Leichtes Prickeln und ziemlich viel Malzsüße. Gefühlt nichts anderes.

Auf der Zunge: Immer noch sehr süß, beinahe klebrig. Das wäre kein Problem, wenn es mehr Kohlensäure besäße. So wirkt das Bier beinahe schal. Ein etwas getreidigeres Aroma wäre auch in Ordnung gewesen, es deutet sich an, kommt aber nie zur Geltung.

Abgang: Ein kleines bisschen Hopfenbittere reißt es dann leider auch nicht mehr raus. Macht das Bier zwar süffiger, aber es fehlt einfach etwas.

Fazit: Schade, ab und an hat man auch bei einem bayerischen Hellen mal einen Ausfall und so geht es mir bei diesem Bier. Zu süß, zu schal, keine ausgewogene Komposition. Keineswegs untrinkbar, aber weiterempfehlen würde ich es auch nicht. 4/10.

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