Köstritzer Edelpils

Köstritzer Edelpils

von: Bierblog

erstellt am: 16.08.2017

Hier folgt nun mein nächster Anlauf, ein schmackhaftes Pils zu finden. Das Köstritzer Edelpils wurde mir von Freunden empfohlen. Laut Flasche handelt es sich um einen feinherben Genuss, welcher durch klassische Pilsener Brauart und eine zweite feine Hopfung mit Aromahopfen erreicht wird.

Köstritzer Edelpils

Farbe: Goldgelb, also absolut typisch für ein Pils. Dementsprechend auch absolut filtriert.

Geruch: Vom Geruch her macht es aber schon einen Unterschied. Riecht sehr malzig, fast karamellig und leicht würzig, aber nicht herb.

Schaum: Grobporig und instabil, löst sich in wenigen Sekunden nahezu vollständig auf.

Einstieg: Prickelnd und malzsüß, dann schon ein bisschen herbes Aroma spürbar.

Auf der Zunge: Bittere und Süße halten sich die Waage, was mir grundsätzlich gefällt. Frisch und leicht, ein Bier für’s Grillen. An sich aber nicht viel Aroma oder gar Vollmundigkeit enthalten. Der Aromahopfen lässt sich zwar erahnen, setzt sich aber nicht durch.

Abgang: Natürlich viel mehr Bittere als zuvor, aber wenigstens hat es nichts Medizinisches an sich. Tatsächlich im zweiten Gang auch noch etwas mehr Aroma, erinnert mich an Sonnenblumenkerne, Nüsse und ähnliches.

Fazit: Leichtes, frisches Bier, gut für den Sommer, also passend zum heutigen, relativ warmen Tag. Natürlich bleibt es trotzdem ein Pils und ist mir insgesamt zu bitter. Es schmeckt zwar nicht so dünn wie die Konkurrenz, aber ein bisschen mehr Aromahopfung darf ruhig sein. 7/10, weil es keine Plörre ist.

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