Köstritzer Kellerbier

Köstritzer Kellerbier

von: Bierblog

erstellt am: 26.01.2017

Und am vierten Tag schuf Köstritzer sein Kellerbier und es sah, dass es … gut war? Das will ich heute herausfinden. Köstritzer ist natürlich überzeugt von seinem naturbelassenen, unfiltrierten Bier nach alter Brautradition (klingelt da was?). Vollmundig, bernsteinfarben, süffig und mit Röstmalz veredelt soll es laut Flasche sein. Wir werden sehen.

Köstritzer Kellerbier

Farbe: Bernsteinfarben bis rötlich. Das passt schon mal zur Beschreibung.

Geruch: Riecht nach Honig, dann fruchtig und auch hopfig-würzig.

Schaum: Außen grob, innen fein. Am Anfang steigt er schnell und fällt schnell, dann mittendrin erstarrt er in seiner Bewegung und bleibt doch erstaunlich lange im Glas.

Einstieg: Malzig-süß, prickelnd, beschwingt und leicht. Sehr angenehm.

Auf der Zunge: Dezente Bittere, die Süße bleibt, das Prickelnde auch. Hinzu kommt auch Gerstenaroma und Hopfenwürze. Was ein bisschen fehlt, ist der letzte Punch, das gewisse Etwas. Die Komponenten sind sehr harmonisch aufeinander abgestimmt, dadurch kommt aber keine wirkliche Spannung auf. Nicht, dass es schlecht schmecken würde, im Gegenteil. Vollmundig? Ja das ist es.

Abgang: Jetzt bemerkt man noch mal das versprochene Röstmalz, es fühlt sich dadurch etwas nach Schwarzbier-Abgang an, aber mit weniger Kaffee. Süffig ist es definitiv.

Fazit: Ein schönes, solides Kellerbier, das mit süffiger Vollmundigkeit und angenehmen Aroma punkten kann, jedoch dadurch auch wieder ein paar Punkte verliert. Nicht, dass es langweilig wäre, aber es ist etwas zu harmonisch, nicht wirklich spannend. Dafür weiß man wiederum, was man bekommt. Hat sich auch schon mehrfach als Partybier bewährt, da man es so gut den ganzen Abend lang trinken kann. Gute 7/10.

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