Krombacher Naturtrübes Dunkel

Krombacher Naturtrübes Dunkel

von: Bierblog

erstellt am: 25.06.2017

Nachdem das Krombacher Kellerbier mich damals nicht wirklich überzeugen konnte, bekommt die Brauerei mit naturtrübem Dunklen nun doch noch mal eine Chance. Laut Flasche eine verfeinerte, traditionelle Rezeptur (was haben die nur alle mit der Tradition, kann nicht auch ein neues Rezept gut sein?), besonders kräftig und malzaromatisch. Also das stand ja so in der Art auch beim Kellerbier auf dem Etikett, aber vielleicht ist diese Tradition ja besser als die andere.

Krombacher Dunkel

**Farbe: **Auf dem Foto wirkt es schwarz, ist aber eher dunkelbraun.

Geruch: Malzig riecht es definitiv, aber auch leicht hopfig-würzig.

Schaum: Feinporig stabile Schaumkrone. Sehr schön, hält lang.

Einstieg: Minimale Frucht, für ein dunkles ziemlich prickelnd, sehr Malz-betont, in der Tat, leicht karamellig, minimale Kaffeenote.

Auf der Zunge: Mehr Kaffee, etwas herber, etwas mehr Schwarzbrotcharakter, ist aber nicht so kräftig wie die Flasche behauptet. Leicht sämig, geschmacklich relativ gleichbleibend, die Frucht bemerkt man nicht mehr.

Abgang:  Relativ typischer Kaffeeabgang für ein Schwarzes, aber nicht schlimm bitter.

Fazit: Ein solides, ordentliches, aber nicht wirklich spannendes Dunkles. Man bekommt an sich typische Schwarzbierkost geboten, ok das traditionelle Rezept lässt ja auch drauf schließen. Kann man gut trinken, muss man aber nicht unbedingt erlebt haben. Dennoch: die Krombacher Ehre ist ein Stück weit wiederhergestellt 7/10.

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