Krombacher Weizen

Krombacher Weizen

von: Bierblog

erstellt am: 26.08.2018

Krombacher macht Weizen? Das ist mir neu, aber ich bin da offen für Neues und gespannt, wie sie es hinbekommen haben. Die Flasche verspricht mir ein besonders spritziges Weizen, gebraut mit ausgesuchter Hefe und Felsquellwasser. Ein vollmundig-fruchtiger Genuss für alle Weizenkenner soll es sein. 

Farbe: Bernsteinfarben, geht schon mehr ins Rötliche als ins Goldene.

Geruch: Ein Hauch Banane, vermischt mit Erdbeerduft und Waldfrüchten.

Schaum: Zu viel, aber das Problem haben viele Weizen. Sehr stabile, feinporige, schön anzuschauende Schaumkrone.

Einstieg: Sehr bananig-fruchtig. Leicht süß, leicht säuerlich, so eine Mischung aus beidem, aber die Banane beherrscht alles.

Auf der Zunge: Die Süße weicht der Säuerlichkeit. Fruchtig bleibt es natürlich und fühlt sich sehr sämig an. Die Kohlensäure ist ok, aber es gibt Weizen, die mehr davon bieten. Insgesamt ist mir dieses zitronige Feeling ein bisschen zu stark. Dafür gibt es aber ein paar dezente Malznoten im Hintergrund.

Abgang: Sehr hefig, beinahe hefepilzig. Das Malz kommt dann jedoch besser zur Geltung und sorgt für einen angenehmen und süffigen Abgang.

Fazit: Das Weizen geht schon in Ordnung. Es ist nun nicht das beste auf der Welt, aber das habe ich auch nicht erwartet. Viel mehr ist es ein typischer Vertreter seiner Zunft. Die Aromen harmonieren teilweise nicht ganz miteinander, da das eine immer mal dominanter ist, als das andere. Trinkbar ist es trotzdem und er Weizenbierkenner macht auch nicht viel falsch. 6,5/10

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