Kurpfalz Bräu Kellerbier

Kurpfalz Bräu Kellerbier

von: Bierblog

erstellt am: 11.04.2019

Aus der Kurpfalz hatte ich bestimmt noch kein Bier und dann ist es auch noch ein Kellerbier, das mir in die durstigen Hände fällt. Nach alter Tradition gebraut, soll es würzig und vollmundig sein. So würde ich das von einem Kellerbier auch erwarten. Außerdem ungefiltert. Ein weiteres Aroma-Argument.

Farbe: Ein ganz helles, goldgelbes Bier, wie man es von der Pilsener Brauart kennt.

Geruch: Es riecht jedoch nicht nach Pils. Auffallend malzig und leicht würzig-brotig.

Schaum: Feinporig solange er da war. Verschwindet aber einfach zu schnell. Schade.

Einstieg: Leicht grasig im Antrunk und etwas zitronig. Prickelnd und frisch. Das Malz kommt noch nicht so zum Tragen.

Auf der Zunge: Ein Hauch von Champignons. Das habe ich nun schon öfter erlebt und finde es immer noch irritierend, weil ich nie weiß, ob das so sein soll oder ein Zeichen von abnehmender Haltbarkeit ist. Spritzig ist es weiterhin, aber für meine Begriffe nicht sonderlich vollmundig, sondern eher wässrig. Der Brotcharakter tritt etwas deutlicher hervor, dafür gibt es nen Pluspunkt, aber sonst reißt es mich nicht wirklich mit.

Abgang: Wenigstens ist es mild im Abgang und die Aromen werden noch einmal etwas kräftiger. So wird es sogar recht süffig.

Fazit: Für mich ein eher unscheinbares Bier mit einer etwas seltsamen Geschmackskombination. Kann man schon trinken, tut nicht weh, aber es weiß insgesamt nur im Abtrunk zu überzeugen. Davor ist nicht viel los auf der Zunge. Daher nur 6/10.

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