Lübzer Bock

Lübzer Bock

von: Bierblog

erstellt am: 14.12.2018

Lübzer, mein Heimatbier. In der Regel verbinde ich damit aber eher Pils oder Export. Sie machen allerdings auch Bockbier. Mit dem besonders klaren Wasser Mecklenburg-Vorpommerns, feinsten Rohstoffen und mit dem unverwechselbaren Geschmack. Na das Wasser ist auch anderswo klar und für feinste Bierrohstoffe, ist MV nun auch nicht weltbekannt. Ich bin aber trotzdem neugierig, wie es schmeckt.

Farbe: Sieht aus wie Coca Cola. Also im Ernst!

Geruch: Malzig, torfig, mit einem Hauch von Gewürznelke.

Schaum: Hat gerade so lange existiert, dass ich ihn noch fotografieren konnte, dann war der Ofen aus. Bis dahin grobporig und bräunlich.

Einstieg: Äußerst spritzig, malzsüß, mit Aromen von dunkler Traube. Ein bisschen Kaffee/Mocca Geschmack kommt hinzu.

Auf der Zunge: Prinzipiell kann es sein Niveau halten. Es wird sogar noch würziger. Zudem meine ich etwas Vanille zu bemerken. Insgesamt ist der Körper zwar leicht wässrig, aber dafür fühlt sich das Bier weniger nach Likör, also weniger schwer an.

Abgang: Im Abgang wird es pflaumig und torfig und zwar gleichzeitig. Ob das nun den persönlichen Geschmack trifft, überlasse ich jedem selbst. Ich finde es herzhaft süffig.

Fazit: Es schmeckt besser als es aussieht! Lübzer gelingt hier ein in meinen Augen ausgezeichnetes Bockbier, das sich von anderen dadurch abhebt, dass es viel leichter schmeckt, als es tatsächlich ist. Die Präsentation im Glas ist natürlich verbesserungsbedürftig. Aber was zählt, ist der Geschmack. Der gefällt mir sehr gut. 8,5/10.

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