Ladenburger Pilsbock

Ladenburger Pilsbock

von: Bierblog

erstellt am: 14.12.2019

7,5% und mit Kalthopfung. Fancy und ich bin echt gespannt wie so ein Pilsbock schmeckt. Ich habe keinerlei Vorstellung. Die Flasche redet auch von belebtem Brauwasser, was immer das heißen mag. Keine Pasteurisation. Frisch, natürlich, unbehandelt. Find ich gut.

Farbe: Etwas dunkler als das Standard-Pils

Geruch: Stark malzig, irgendwie auch leicht fruchtig.

Schaum: Schöne Schaumkrone, das muss ich zugeben. Da könnten sich manch andere Bockbiere eine Scheibe abschneiden.

Einstieg: Interessant. Wer dieses typisch schwere und likörige Aroma von Bockbieren kennt, bekommt selbiges hier serviert. Darunter leidet das sonst so erfrischende Prickeln typischer Pilsener Biere.

Auf der Zunge: Etwas herber bzw. grapefruitiger, aber auch malziger, süßer, intensiver. Fast schon zu süß. Auf jeden Fall spürt man die hohe Dosis Alkohol. Spritzig wird es nicht mehr.

Abgang: Ohh da schüttelt es mich, die Bittere ist zwar nicht so hoch, geht aber ungewohnt ölig den Hals runter und hängt damit noch einige Zeit nach. Gemeinsam mit der likörigen, alkoholischen Note eine seltsame Kombination.

Fazit: Es ist einfach nicht so meins. Ich bin ja bei Bockbieren schon immer penibel, was das Durchschimmern des Alkohols angeht und insgesamt auch kein Freund von bitteren Bieren. Wenn ich beides zusammen bekomme, dann ist es einfach nicht das richtige Bier für mich. Als Experiment sicher interessant. Aber von mir gibt es nur 5/10.

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