Mönchshof Hell

Mönchshof Hell

von: Bierblog

erstellt am: 14.04.2021

Da ist man zu Kochzwecken auf der Suche nach hellem Bier und findet direkt eine neue Mönchshof Sorte (mir ist sie jedenfalls bislang unbekannt). Da Mönchshof Biere bei mir mehrheitlich gut abschneiden, konnte ich nicht widerstehen, eine Testflasche mitzunehmen. Selbige teilt auch etwas mit.

Traditionsreiche Bierspezialität nach dem Bayerischen Reinheitsgebot gebraut, golden in der Farbe, hoch vergoren und durch die feine, zurückhaltende Hopfung “besonders mild” im Geschmack.

Na dann dürfte es ja nicht allzu süß oder bitter werden, schauen wir uns aber erst mal das Ploppen an.

Solide!

Mönchshof Hell

Farbe: Rein optisch könnte es auch ein Pils sein, oder? Goldgelb, absolut klar. Sieht edler aus als manche Bierwerbung.

Geruch: Malz, natürlich, aber nicht so viel, wie ich erwartet habe, denn oben drauf legt sich eine würzige Hopfennote, was dem ganzen eine kräuterige Frische verleiht.

Schaum: Anfangs dachte ich, es würde sich gar keiner bilden, doch dann ging es rasant noch oben. Feinporig innen, grobporig außen, semi-stabil, aber insgesamt ansprechend.

Einstieg: Angenehme Rezenz - das erste was auffällt - und direkt ein ganz malziges, brotiges Aroma. In der Tat noch wenig Süße zu spüren.

Auf der Zunge: Ganz weg vergoren ist die Malzsüße jedoch nicht. Sie verbirgt sich allerdings hinter diesem vollmundigen Brotgeschmack. Es ist ein Brotzeitbier, eher leicht, aber von der Komposition her so aromatisch, wie wenige andere Helle. Der Hopfen findet geschmacklich quasi gar nicht statt, was schade ist, könnte er doch die Kirsche auf der Sahnetorte sein. Stattdessen bleibt eben alles wie es ist und zwar sehr gut.

Abgang: Keine Bitterkeit, nicht zu viel Kohlensäure. Definitiv süffig und auch über einen ganzen Abend genießbar. Man könnte auch sagen, es ist bekömmlich.

Fazit: Manchmal beklage ich mich über Biere, die keine Überraschungen bieten und dieses Bier ist so eines. Allerdings ist das gleichförmige Aroma auf einem so hohen Niveau angesiedelt, dass ich es dem Bier kaum zum Vorwurf machen kann. Gewohnt stark von Mönchshof, wobei es sicher noch stärker sein könnte. 8,5/10.

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