Mönchshof Märzen

Mönchshof Märzen

von: Bierblog

erstellt am: 18.03.2016

Es ist März. Also ist es Zeit wofür? Vielleicht für ein Märzenbier? Das gibt es doch traditionell eher zum Oktoberfest. Aber seit einigen Jahren wird es auch im März bereits verkauft und nicht nur gebraut. So fand ich nun im Supermarkt-Regal folgerichtig einen Trunk aus der Kulmbacher Brauerei und entschied, diesen zu verkosten: Das Mönchshof Märzen.

Zunächst das Ploppen:

Sympathisch oder?

Und damit zum eigentlichen Test. Vorab vielleicht ein bisschen Info dazu, was die Flasche so über ihren Inhalt denkt. Sanft im Antrunk soll das Gebräu sein, mit feiner Malzsüße, weicher Aromahopfennote und leichter Opaltrübung. Mal schauen.

Mönchshof Märzen

Farbe: Goldgelb ist es. Ob die Trübung nun einer Opaltrübung entspricht, vermag ich nicht zu sagen. Aber es ist trüb!

Geruch: Riecht hopfig-würzig und malzig-süß, also vielversprechend.

Schaum: Grobporig und leider unstabil.

Einstieg: Schmeckt sofort hopfig, nicht so süß wie erwartet, das Malz hält sich zurück. An dieser Stelle könnte das Bier noch etwas mehr Kohlensäure vertragen.

Auf der Zunge: Nun wird es spritziger, der versprochene Aromahopfen ist sehr präsent, der Geschmack kräftig und würzig. Auch die Malzsüße fordert ihren Platz ein, dazu kommt ein hintergründiges Gerstenaroma. Ganz, ganz leichte Bittere. Der letzte “Kick” fehlt mir aber noch, das kleine Detail, das ein Bier so richtig aufregend macht.

Abgang: Leichter Abgang! Kein schweres Bier. Ich hatte persönlich eine stärkere Bittere erwartet, aber nein. Es geht richtig gut runter und überrascht mich noch mal positiv. Das macht es dann auch ziemlich süffig.

Fazit: Das Mönchhof Märzen ist wirklich ein handwerklich gutes Bier. Ich kann die Flaschenbeschreibung nur bestätigen. Alles Versprochene trifft dann auch tatsächlich zu und man weiß, was man bekommt. Es könnte allerdings noch etwas spannender sein. Irgendetwas fehlt mir im Geschmack, dieses gewisse Etwas, das ein gutes Bier zu einem besonderen Bier macht. Ich kann es nicht mal genau benennen, was ich mir wünsche. Denn es war durchaus ein vollmundiges Erlebnis. Daher würde ich mal sagen, dass ich hier auf sehr hohem Niveau jammere und vergebe so eine 8/10.

 

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