Modelo Negra

Modelo Negra

von: Bierblog

erstellt am: 07.11.2023

Ein schwarzes Bier aus Mexiko - jedenfalls deute ich so seinen Namen. 5,3% Alkhol - das spricht für ein nicht ganz so schwaches Bier. Ansonsten sagt die Flasche einem nicht viel, außer, dass man verantwortungsvoll trinken soll. Immerhin. Die Brauerei scheint zu einer recht großen Gruppe zu gehören, die viele Marken besitzt. Leider findet man auf der Website dieser Gruppe keinerlei Informationen zu diesem Bier, also weiche ich auf die US-Variante aus.

A Medium bodied lager with slow roasted caramel malts that is brewed to prove dark beer can deliver both full flavor and refreshing taste.

Brewed longer to enhance the flavors, this Munich Dunkel-style Lager gives way to a rich flavor and remarkably smooth taste. Modelo Negra contains Water, Barley Malt, Non-malted Cereals and Hops.

Modelo Negra’s rich flavor and smooth finish enhances any traditional Mexican recipe​​​​​.

Na das ist doch schon mal was. Ich mag ja Münchner Dunkel fast so gern wie Münchner Hell. Ich frage mich aber, welche Cerealien da drin sind. Mais vielleicht? Schade, dass ich gerade kein mexikanisches Gericht zur Hand habe.

Modelo Negra

Farbe: Farblich kommt es hin, das Münchner Dunkel. Nicht komplett schwarz, sondern dunkles Rotbraun, dazu klar filtriert. Bassd scho.

Geruch: Riecht eher nach Chocolate Stout als nach Münchner Dunkel. Gibt auch etwas Karamell, aber es duftet wirklich schokoladig.

Schaum: War anfangs ganz gut, aber hält einfach nicht lange genug durch. Na ja gut, so ein ganz dünner Film bleibt noch übrig, das sei zur Ehrenrettung gesagt.

Einstieg: Ziemlich prickelnd für ein Dunkles. Das muss der erfrischende Geschmack sein, von dem die Website sprach. Dazu zumindest im Antrunk noch nicht schokoladig, sondern karamellig-süß. Die Röstaromen ahnt man, doch schlagen sie noch nicht zu.

Auf der Zunge: Voll im Geschmack ist es schon mal, das kann ich nicht abstreiten. Das Gesamtaroma würde ich als zartbitterschokoladig bezeichnen, mit Anflügen von Schwarzbrot und kleineren Zwischenspielen von sirupartigem Mais, wie ich meine (ohne es genau zu wissen). Je weiter das Bier durch den Gaumen wandert, desto mehr kommen die Röstaromen durch, die am Ende dann schon eher wie Kaffee schmecken. Für meinen Geschmack eine Spur zu bitter.

Abgang: Die Bittere ist glücklicherweise nicht kratzig, dafür wird die Süße wieder stärker und der Abtrunk wirkt nun alkoholisch. Süffig ist es trotzdem.

Fazit: Gar nicht übel, dieses mexikanische Dunkle. Hat einen guten Körper, eine schöne Farbe, ist erfrischend, doch ein paar Schwächen in der Komposition bleiben. Nicht ganz rund, aber dennoch gut. 7/10.

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