Nastro Azzurro

Nastro Azzurro

von: Bierblog

erstellt am: 12.02.2018

Heute im Gepäck: Ein Bier aus dem Weinland Italien. Kann das gut gehen? Immerhin sagt die Flasche, dass das Bier überlegen ist. Aber eine solche Behauptung wurde ja schon des Öfteren widerlegt.

Nastro Azzuro

Farbe: Dunkelgelb, filtriert, also typisch hell. Nichts Besonderes.

Geruch: Malzig, karamellig. Viel mehr rieche ich nicht raus. Lässt schon mal kein überlegenes Bier vermuten.

Schaum: Wie so oft bei solchen Bieren. Wenig und instabil.

Einstieg: Prickelnd und süßlich, also sehr malzbetont, dahinter ein etwas grasiges Aroma.

Auf der Zunge: Die Süße bleibt ungebrochen, das Aroma wird etwas voller, kommt aber über den Status eines leichtlebigen Lagers nicht hinaus. Das Prickeln lässt etwas nach. Weicher Körper. Geschmacklich wenig Abwechslung.

Abgang: Etwas brotiger, was es eigentlich ganz angenehm zu trinken macht. Relativ trocken.

Fazit: Also überlegen ist es schon mal nicht. Italien bleib bei deinen Weinen? Auch nicht ganz. Ich denke, dass so ein Bier die Hitze in einem warmen Urlaubsland schon durchaus erträglicher werden lässt. Insofern hat es seine Daseinsberechtigung. Um mich aber zu beeindrucken, ist es dann doch zu sehr Industriebier. Zu viel Durchschnitt. Zu wenig Überlegenheit. 5/10.

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