Paulaner Zwickl

Paulaner Zwickl

von: Bierblog

erstellt am: 27.06.2018

Paulaner hat nun also auch ein eigenes, naturtrübes Zwickl im Angebot. Oder das gibt es erst jetzt hier zu kaufen. Wie auch immer, die Flasche weiß mit Tradition aufzuwarten. Im Dreimaischverfahren ist es gebraut, direkt aus dem Lagertank abgefüllt und somit süffig und vollmundig. Für den perfekten Genuss, soll man die Hefe aufschütteln. Wie gut, dass ich es dieses Mal vor dem Einfüllen lese.

Paulaner Zwickl

Farbe: Bernsteinfarbe, die schon leicht ins Rötliche gleitet.

Geruch: Sehr hefig-bananig, recht malzig, ein bisschen zitrusfruchtig.

Schaum: Steigt schnell und fällt schnell. Grobporig, unstabil.

Einstieg: Süßlich, und leicht fruchtigummiartig. Dezentes Prickeln, liegt schon recht schwer auf der Zungenspitze.

Auf der Zunge: Ziemlich sämiger Körper, das Prickeln nimmt zu, genau wie die fruchtige Süße. Allerdings ist das Kaugummi-Aroma weg und wird durch eine kräftige Portion Malz ersetzt. Voll ist dieses Bier, aber auch vollmundig? Noch nicht so ganz, aber die Aromen passen nun besser zusammen, als zum Beginn. Es ist mir jedoch etwas zu hefig.

Abgang: Als es die Kehle hinunterfließt, wird es noch etwas vollmundiger, jetzt kommt das Gemisch aus Gerstenaroma und Hopfen besser zur Geltung bzw. schmeckt stärker. Von Bitterkeit ist gar nichts zu spüren, was es natürlich sehr süffig werden lässt.

Fazit: Das hätte schlimmer sein können. Paulaner macht seine Sache ordentlich und produziert ein solides Zwickl, das zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber später mit gutem Aroma punkten kann. Nicht das Beste seiner Zunft, aber besser also so einige andere. 7,5/10.

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