Pfister Schwarzer Keller

Pfister Schwarzer Keller

von: Bierblog

erstellt am: 27.04.2025

Nach dem Landbier ist vor dem schwarzen Keller - oder so ähnlich. Auf jeden Fall erneut ein unfiltriertes Öko-Bier. Ein Bio-Kellerbier gar. Die Brauerei zeigt sich zudem überzeugt:

Zum 150. Geburstag der Brauerei 1998 wurde es ganz neu kreiert. Wie bei unseren Vorfahren ist es kräftig gehopft, nicht filtriert und hat eine satte, dunkle Farbe.

Ob die kräftige Hopfung nach meinem Geschmack geraten ist? Der Rest klingt jedenfalls gut. Spannend. Lassen wir es ploppen.

Hmm, in momentaner Ermangelung eines deutschen Wortes, nenne ich das mal “underwhelming”. Zum Glück lassen sich daraus noch keine Schlüsse hinsichtlich der Bierqualität ziehen.

Pfister Schwarzer Keller

Farbe: Ich hatte es mir dunkler vorgestellt. Dieses kräftige Rotbraun sieht trotzdem gut aus. Trüb ist es auch. Guter Beginn.

Geruch: Karamellig-brotiger Geruch, doch auch der Hopfen ist in würziger Form präsent. Mal sehen, welche Geschmackskomponenten dominanter sind.

Schaum: Mittel- bis feinporig, semi-stabil. Reicht aber aus, um es solide zu nennen. Außerdem weiß man ja nie, wie gut oder schlecht ich mein Glas gespült habe.

Einstieg: Für ein Kellerbier mit wirklich viel Kohlensäure ausgestattet. Wie das prickelt. Karamellig-schokoladig und bereits ziemlich herb. Das mit der Hopfung war offenbar ernst gemeint.

Auf der Zunge: Ich hatte die Befürchtung, dass es bitterer wird, doch weit gefehlt. Tatsächlich nimmt die Süße noch mal etwas zu und gleicht die Bittere mehr oder weniger wieder aus. Insgesamt dadurch jetzt würzig-brotig und feinherb. Obwohl es ein vollmundiges Bier ist, liegt es trotzdem nicht schwer auf der Zunge. Das ist schon eine Kunst.

Abgang: Wieder etwas bitterer und mit minimaler Kräuternote geht es den Rachen runter. Trocken, kurz und schmerzlos. Nicht ganz so süffig wie ich es gern hätte, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Fazit: Ohne Frage ein sehr gutes Bier mit nur wenigen “Schwächen” (kann man das so nennen?), auch wenn ich das Landbier noch einen Tick besser finde. Eine hohe Benotung kann ich allerdings auch diesem Bier nicht verwehren. 8/10.

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