Rotkopf Goerg

Rotkopf Goerg

von: Bierblog

erstellt am: 24.09.2022

Die Windbergbrauerei empfiehlt: Rotkopf Goerg Rotbier. Ausgewogen und vollmundig, zudem ein lokales Bier, denn es kommt aus dem nahegelegenen Freital. Es gibt zum Rotkopf Goerg wohl eine Sage und auch die Website der Brauerei weiß einiges zu erzählen. Zu viel, um es hier wiederzugeben, daher sei auf eben diese Website verwiesen.

Ich zitiere heute nur die Flasche selbst:

Das Bier mit einer beeindruckend dunkelroten Farbe, einer feinporigen Schaumhaube und edlen Röstaromen.

Klingt vielversprechend. Gehen wir es an.

Rotkopf Goerg

Farbe: Also dunkelrot sieht anders aus. Das hier ist eher rotblond, dunklen Bernstein würde ich auch akzeptieren, aber sonst. Also bitte keine Rotweinfarbe erwarten.

Geruch: Die erwähnten Röstmalze finden sich schon im Duft, sehr gut. Riecht dann eben auch eher nach geröstetem Brot oder Teig, nicht nach Kaffee, dazu etwas Karamell. Ein guter Start.

Schaum: Feinporig war sie ja, die Schaumkrone, allerdings nicht sonderlich stabil. Hätte ruhig noch länger bleiben können; ich hatte doch so viel zu erzählen.

Einstieg: Schönes Prickeln! Spritzige Rotbiere gefallen mir. Ansonsten eine dezente Süße und auch das Brot zeigt sich schon. Ich ahne, dass es sogar feinherb werden könnte. Spannend bislang, wenn auch noch sehr zurückhaltend.

Auf der Zunge: Wie es begann, geht es weiter. Es gibt eine Hopfennote, aber es sind eher nicht so herbe Kräuter, eher Aroma- als Bitterhopfen, die das Getreidige im Malz unterstützen und hervorheben. Der Malzkörper wiederum ist nicht so stark geraten, da ginge noch mehr. Die Röstmalze kommen nicht so gut durch, die Süße baut ab. Richtig vollmundig finde ich es nicht, dafür ist es erfrischend und erinnert hin und wieder an ein Ale. Vielleicht ist es mit einer entsprechenden Hefe in die Gärung gekommen, wer weiß.

Abgang: Etwas herb wird es dann doch, aber nicht so, dass es nerven würde. Ist schon eine süffige Angelegenheit.

Fazit: Es plätschert so ein bisschen dahin, dieses Rotbier und schrammt knapp an einem “Gut” vorbei. Sorry, da gibt es noch Luft nach oben, besonders wenn ich als Vergleichsmaßstab andere Rotbiere heranziehe. 6,5/10.

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