Schierlinger Hell

Schierlinger Hell

von: Bierblog

erstellt am: 07.10.2020

Schierlinger Hell aus Schierling. Erlesene Hopfensorten und bestes Braumalz. Das ist so dermaßen unkonkret, dass ich doch noch mal das Internet bemühe. Was kann ich von diesem Bier also erwarten?

Würziges Helles Bier. Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Nun ja. Ich habe es versucht.

Schierlinger Hell

Farbe: Nicht so rötlich wie auf dem mit Blitz aufgenommenen Foto. Hellgelb, wie es bei einem Hellen nun mal typisch ist.

Geruch: Ziemlich würzig. Da hat die Werbung nicht gelogen. Intensiver Hopfenduft.

Schaum: Relativ grobporig und nicht so stabil, aber ein bisschen bleibt übrig.

Einstieg: Leichtes Prickeln, aber weder malz- noch hopfenbetont. Ein ausgeglichenes Aroma, verfeinert mit etwas Säuerlichkeit.

Auf der Zunge: Ausgeglichen bleibt es, aber es wird auch nicht viel mehr. Der Geschmack nimmt nicht wirklich zu. Irgendwie nichtssagend und dünn, wenn auch nicht wässrig. Vom Geruch her hätte ich mir vom erlesenen Hopfen mehr erwartet, aber auch das Malz kann oder will das Kommando nicht übernehmen, weder durch Süße, noch durch Getreidigkeit. Alles dümpelt so vor sich hin.

Abgang: Etwas kräftiger, sogar mit einer kleinen Bittere ganz hinten im Rachen. Durstlöscher ja, mitreißend nein.

Fazit: Schwachbrüstig und durchschnittlich, das ist, was mir als erstes für dieses Bier einfällt. Es nicht schlecht, nur hat es von allem etwas zu wenig. Man trinkt es so weg und das ist völlig in Ordnung. Nur für eine hohe Wertung reicht das nicht. 6/10.

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