Schloss Linderhof Königlich Hell

Schloss Linderhof Königlich Hell

von: Bierblog

erstellt am: 15.11.2022

Schloss Linderhof Hell. Königlich Bayerisch. Doch eigentlich stammt das Bier gar nicht aus einer Schlossbrauerei sondern aus der Braumanufaktur Allgäu. Macht nix, aus dem Allgäu kommen für gewöhnlich kulinarisch wertvolle Dinge. Was sagt denn die Flasche?

Ein Vollbier, wie Bierkenner es schätzen, vollmundig und würzig. Ein wahrhaft königlicher Genuss!

Genau das richtige Bier für mich.

Schloss Linderhof Königlich Hell

Farbe: Man kann es sehen, es ist von goldener Farbe. Passt ja zu einem königlich Hellen. Wie das perlt. Das wird gleich richtig erfrischend.

Geruch: Interessant. Für mich riecht es sehr ähnlich zu einigen anderen Bieren, also die mit einem Hopfen, der riecht wie nasses Gras oder meinetwegen auch Dope. Der Malzduft ist aber auch nicht von schlechten Eltern. Hält sich hier alles die Waage.

Schaum: Erst feinporig und cremig, dann grobporig und schnell zerfallend. Die Kohlensäure zerschießt die Schaumkrone von unten, statt sie weiter zu nähren.

Einstieg: Oh ja, es prickelt, dazu vor allem karamellig, doch auch der Hopfen zeigt sich, aber nur von der aromatischen Seite. Es deutet sich an, dass es hier gleich mischbrotig wird.

Auf der Zunge: Eine minimale Spur herber, aber von Bitterkeit kann keine Rede sein. Eher dient der Hopfen hier dazu, eine allzu große Süße zu unterbinden. Das Aroma nun viel getreidiger und ja, in der Tat vollmundig. Sicherlich aber kein sonderlich schwerer Körper, sondern insgesamt ein erfrischendes Bier, ein Brotzeitbier.

Abgang: Im Abtrunk hat es eine etwas seltsame Note. Die Süffigkeit leidet nicht groß darunter, aber es hätte angenehmer sein können, denn gerade diese etwas zu streng schmeckende Mischung aus Süße und Bitterkeit bleibt im Hals hängen.

Fazit: Ob das Bier nun königlich ist, muss jeder selbst entscheiden, mir hat es jedenfalls hervorragend geschmeckt. Die kleinen Schwächen zum Schluss des Trinkgenusses können das sehr gute Bild, das ich von diesem Trunk gewonnen habe, kaum trüben. 9/10.

PS: An dieser Stelle sei gesagt, dass es dasselbe Bier offenbar noch unter anderem Namen/Etikett gibt: Als Schloss Herrenchiemsee und Schloss Neuschwanstein Könglich Hell.

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