Sleipnir Schnelles Helles

Sleipnir Schnelles Helles

von: Bierblog

erstellt am: 13.12.2019

Es kommt aus der Wacken Brauerei! Das Beer of the Gods. Das muss ja eigentlich episch werden oder wenigstens erinnerungswürdig. Ein so kultiges Festival-Dorf sollte doch auch ein ebenso besonderes Bier hervorbringen. Die Beschreibung der Flasche legt gut los:

“Das Schlachtross Odins ist schnell und elegant, ruhig und doch kraftvoll. Sein Name bedeutet ‘Der Dahingleitende’ und so gleitet Sleipnir auf seinen acht Beinen gleichermaßen über Wasser, durch die Luft und über die Länder der neun Welten. Unser Helles erinnert an das sagenumwobene Pferd des nordischen Göttervaters. Sein (feier)abendlicher Genuss ist ein Dahingleiten über die Geschehnisse des Tages. Sleipnir ist ein köstlich frischer, trinkfreudiger und ausgewogener Kumpan, der Dir zuweilen nach dem Genuss des siebten Bieres zuruft: ‘Auf sieben Beinen kann man nicht stehen’.”

Mit dezenter Bittere soll es versehen sein, könnte mir also durchaus munden.

Farbe: Goldgelbe Farbe, wie es zu erwarten und auch durch die Flasche angekündigt war.

Geruch: Malzig, aber auch ziemlich hopfig-würzig. für ein Helles. Könnte etwas mehr Pep haben, als andere Biere dieser Kategorie.

Schaum: Der war nur kurzzeitig zu Besuch und ging, während ich kurz nicht hinsah, ohne sich zu verabschieden. Wie unhöflich.

Einstieg: Gar nicht mal so malzig, wie ich dachte. Eine gewisse Grundsüße ist natürlich da, aber es geht in eine eher säuerliche, leicht herbe Richtung.

Auf der Zunge: So bleibt es dann auch. Für ein Helles sogar recht herb mit spürbaren Zitrusnoten. Der verwendete Hopfen würde mich interessieren. Es ist natürlich spritzig, frisch, durstlöschend und schlank. Definitiv ein vernünftiger Begleiter für den Abend. Einen richtigen WoW-Moment löst es allerdings nicht aus.

Abgang: Eine Spur herber und nun leicht ölig, so dass die Herbe ein kleines bisschen im Rachen nachhängt. Der Süffigkeit schadet das aber nicht weiter.

Fazit: Ein schönes, ordentliches, solides, kaum überraschendes und trotzdem sehr gut trinkbares Helles kommt da aus Wacken. Dass es ein klein wenig herber ist als andere Helle, liegt sicher daran, dass es aus dem Norden kommt. Mir hat es trotzdem gefallen. Die wenigen Schwächen warum zudem kaum der Rede wert. 8/10.

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