Störtebeker Nordisch Hell

Störtebeker Nordisch Hell

von: Bierblog

erstellt am: 01.02.2026

Ich hatte Störtebeker Bier nun wirklich schon sehr oft im Blog, doch der letzte Test ist inzwishcen wieder ein paar Jahre her. Nun brachte mir jemand das Nordisch Hell mit, das ich zuvor noch nie gesehen hatte und ich bin schwach geworden. Störtebeker weiß sein Produkt natürlich zu vermarkten:

Nordisch-Hell ist ein untergäriges Lagerbier mit Stammwürze 10,7%. Genusstemperatur: 8°C. Alkoholgehalt: 4,6% vol. Schonend gedarrte Pilsener Braumalze lassen die hellgoldene Farbe und den weichen Charakter entstehen. Kalte Gärung sorgt für den erfrischenden Trunk und die feinperlige Kohlensäure. Elegante Hopfung mit den Sorten Ariana, Cascade, Select und Akoya verleiht eine dezente Zitrusnote.

Es wird also fancy, denn die Hälfte der Hopfensorten kenne ich nicht einmal.

Störtebeker Nordisch Hell

Farbe: Für Gold finde ich es eigentlich schon zu hell. Wirklich äußerst hellgelb in der Farbe. Dazu filtriert, wenn auch nicht so übertrieben wie andere Helle. So ein bisschen Trübung meine ich dann doch zu erkennen.

Geruch: Ein bisschen Zitrus kann man rausriechen, doch auch Karamell ist wahrnehmbar. Dazu etwas leicht Blumiges. Vielleicht ja sogar durch einen der mir unbekannten Hopfensorten verursacht.

Schaum: Es schäumte ziemlich stark, fast wie bei einem Obergärigen. Respekt dafür. Das schafft nicht jedes Lagerbier. Außerdem schaumstabil, denn vom cremigen feinporigen Schaum bleibt noch eine ganze Weile was im Glas.

Einstieg: Erster Eindruck erstmal ein bisschen wie ein Pils, relativ leicht, etwas malzig und hopfenwürzig, zudem spritzig. Dann setzen aber die fancy Hopfen ein und es fängt an, tropisch zu schmecken.

Auf der Zunge: Vor allem hopfenbetont und weiterhin mit enorm viel Kohlensäure. Kommt dadurch mehr wie ein Obergäriges rüber. Es bleibt ein Bier der leichten Sorte, viel Malzkörper ist da nicht. Nach hinten raus wird es zunehmend herber. Am ehesten schmeckt es mir wie ein norddeutsches Pils mit Tropenfrüchten und Kräutern.

Abgang: Trockener Abtrunk mit ein bisschen Restsüße. Nicht so bitter wie ich gedacht hätte. Letztlich jedoch nicht so süffig, wie ich es mir von einem Hellen erhofft hätte.

Fazit: Ich bin zwiegespalten. Ist jetzt kein schlechtes Bier, holt mich aber irgendwie auch nicht so richtig ab. Solide. 6/10.

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