Thuisbrunner Elch-Bräu Weizen

Thuisbrunner Elch-Bräu Weizen

von: Bierblog

erstellt am: 29.09.2021

Ein Hefeweizen geht immer und wenn es dann noch ein naturbelassenes, fränkisches ist, hat man mich schon überzeugt. Scheinbar wird es zudem im Gasthof Seitz ausgeschenkt, da die Flasche zum Besuch dieser Lokalität auffordert. Über das Bier selbst verliert die Flasche aber nur wenige Worte. Dafür weiß die Website umso mehr. Ich verzichte hier darauf, alles zu zitieren. Es ist einfach zu viel. Nur so viel sei gesagt: mich erwartet ein kräftiges, fruchtig-getreidiges Hefeweizen, das komplexe Aromen zu bieten hat. Südfrüchte, Banane, Nelke, was kann man mehr von einem Weizen wollen?

Ein Ploppen vielleicht:

Völlig in Ordnung!

Thuisbrunner Elch-Bräu Weizen

Farbe: Jedenfalls deutlich dunkler als andere Weizen. Insgesamt natürlich trotzdem noch hell.

Geruch: Der Geruch stach schon beim Öffnen der Flasche hervor. So hefig-bananig, fast ein bisschen streng. Dazu leicht säuerlich. Passt.

Schaum: Die erste Überraschung: es schäumt nicht über. Für Weizenverhältnisse eine geradezu instabile Schaumkrone, aber natürlich trotzdem nicht von schlechten Eltern.

Einstieg: Äußerst prickelnd, ganz weizentypisch gibt es jede Menge Kohlensäure. Dazu bislang eher malzig-süß als fruchtig. Interessant, ist auf jeden Fall noch nicht so kräftig wie behauptet, sondern leicht und erfrischend.

Auf der Zunge: Es ist definitiv sehr bananig und auch mit leichter Zitrusfruchtnote verziert. Daneben kommen aber Honig und Vanille durch und das nicht zu knapp. Das hatte ich bislang selten oder noch gar nicht, da bin ich nicht ganz sicher. Die Süße schwindet, das Getreidearoma nimmt zu, genau wie die Hefe. Es ist nicht hundertprozentig vollmundig, aber verdammt nahe dran. So oder so ist es ein Bier für den Sommer, ein Durstlöscher erster Güte.

Abgang: Nach hinten raus wird mir die Hefenote zu stark und etwas unangenehm. Insgesamt dennoch süffig und trinkbar.

Fazit: Ein interessantes Weizen haben wir hier, nicht ganz typisch, aber auch nicht so weit weg von den anderen. Auffallend ist, dass Frucht und Süße nicht so sehr dominieren, sondern in einem ausgeglichenen Verhältnis zum Getreide stehen. Das ist mir auch schon bei einem anderen fränkischen Weizen aufgefallen. So richtig mitreißend ist es zwar nicht, perfekt schon gar nicht, aber als Durchschnittsbier würde ich es auch nicht bezeichnen. Knappe 7/10.

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