Tsingtao

Tsingtao

von: Bierblog

erstellt am: 28.06.2018

Ein Reisbier aus China steht heute auf meinem Tisch, wobei der Reis nur 2,5% ausmacht. Man soll es laut Flasche nicht überhitzen und nicht einfrieren. Glück gehabt. Mal sehen wie es so schmeckt.

Tsingtao

Farbe: Goldgelb und filtriert, wie man es von typischen Industrie-Pils kennt.

Geruch: Malzig, fast honigartig, leicht säuerlich und auch etwas hopfig.

Schaum: Kaum vorhanden, das bisschen, was man bekommt, verschwindet augenblicklich.

Einstieg: Prickelnd, brennt fast ein bisschen. Außerdem umfängt die Zunge so ein leichtes Champignonaroma.

Auf der Zunge: Das Aroma bleibt und wird nun durch herben Bitterhopfen “ergänzt”. Denn wirklich vertragen tun sie sich nicht. Viel mehr schmecke ich eigentlich auch nicht raus. Die Malznote ist minimal. Die Konsistenz ist leicht ölig.

Abgang: Noch etwas bitterer, kein Geschmacksunterschied zu vorher. Süffig? Nicht wirklich, aber man gewöhnt sich mit der Zeit etwas besser daran.

Fazit: Irgendwie einfach nur Bitterwasser, so ein wenig an der Grenze zwischen herbem Lager und leichtem Pils. Geschmacklich gibt es eigentlich nichts Besonderes zu entdecken. Reisaroma blitzt hier und da ein wenig auf, aber wirkt nicht nach. Ich wüsste nicht, wem ich dieses Bier ans Herz legen sollte, bietet es doch nichts an, was man kosten müsste. Vielleicht passt es zum Steak im Sommer, wenn es wirklich heiß ist. Aber man muss es nicht haben. 3/10 Punkte.

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