Viking Kölsch

Viking Kölsch

von: Bierblog

erstellt am: 20.12.2019

Mein erstes Kölsch, außerhalb Kölns, von Wikingern gebraut? Die Flasche verrät mir quasi nichts. Ich kenne viele, die über Kölsch spotten, aber das muss nichts heißen. Ich bin jedenfalls neugierig, wie es mir gefällt.

Farbe: Etwas dunkler als ein Pils, aber relativ hell.

Geruch: Riecht fruchtig und herb, wie Grapefruit. Erinnert an Pale Ale. Allerdings ist der Fruchtgeruch nicht so herausstechend wie bei Ales.

Schaum: Echt problematisch. Der ist so stabil, dass ich Schwierigkeiten hatte die ganze Flasche ins Probierglas zu bekommen. Typisch für obergäriges Bier.

Einstieg: Oh, wie das prickelt. Man sieht es schon im Glas und man bekommt dann gleich volles Fruchtgummi. Herb ist es hingegen gar nicht.

Auf der Zunge: Nun wesentlich süßer, fast fruchtsaftig, nur eben mit so einer Art Kaugummi-Aroma. Schaumig, spritzig, also definitiv erfrischend, aber hat eben mehr von einer Schorle als von einem Bier. Hintergründig erkenne ich Spuren von Malz, aber insgesamt wirkt es leicht wässrig auf mich.

Abgang: Nun darf es doch noch ein wenig Bitterkeit einsetzen, das stört aber überhaupt nicht, bildet sogar ein willkommenes Gegengewicht zur sperrigen Süße. Dadurch bekommt man es besser runter.

Fazit: Hmm, ich gehöre wohl zu den Menschen, die nicht so auf Kölsch stehen. Es kommt mir vor wie ein Pale Ale ohne Biss und das Fruchtaroma ist auch nicht so meins. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es sich zur Zubereitung mancher Speisen gut eignet. 5/10.

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