Warsteiner Braumeister

Warsteiner Braumeister

von: Bierblog

erstellt am: 16.08.2016

Zum 500. Jahrestag des Reinheitsgebots hatte sich die Warsteiner Brauerei etwas Neues einfallen lassen. Ob reines Marketing oder nicht, mag jeder selbst entscheiden. Auf jeden Fall gab es ein limitiertes Bier zu verkosten, das ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte.

Die Flasche bewirbt es mit folgenden Worten:

  • Kalthopfung
  • naturtrüb
  • limitierte Auflage nach altem Rezept (vom ersten Warsteiner Braumeister) zu Ehren des Reinheitsgebots
Warsteiner Braumeister

Farbe: Bernsteinfarben bis kupfern.

Geruch: Zuallererst malzig und süß, dann hopfig und etwas fruchtig.

Schaum: Feinporig, schmal, aber recht stabil.

Einstieg: Ziemlich fruchtig und malzig, leicht hopfig (also schürte der Geruch die korrekten Erwartungen) und angenehm prickelnd.

Auf der Zunge: Nicht ganz so vollmundig wie manches Konkurrenzbier gleicher Farbe. Dafür spritzig, malzig, süßlich, etwas sämig. Ich schmecke ein hintergründiges, leicht säuerliches Gerstenaroma. Auch der Hopfen bleibt geschmacklich vorhanden, die Frucht verschwindet jedoch. Stabiler, aber unspektakulärer Geschmack.Ich werde das Gefühl nicht los, dass das “gewisse Etwas” hier fehlt.

Abgang: Vor allem hopfig mit dezenter Bittere. So bleibt es immerhin einigermaßen süffig.

Fazit: Gefällt mir definitiv besser als das Standard-Warsteiner. Ein ordentliches Bier ist es, aber keine Offenbarung. Solche Aktionen dürfte es aber ruhig öfter geben. Oder man verfeinert das ganze noch ein wenig in puncto Vollmundigkeit und Aromen, entfernt dafür das Label “limitiert”. So bleibt es vorerst bei 6,5/10.

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