Zwönitzer Stout

Zwönitzer Stout

von: Bierblog

erstellt am: 02.09.2019

Mal wieder eine Runde Zwönitzer. Heute ein Stout und ich bin schon echt gespannt, welcher Art es wohl ist. Ich hoffe ja auf leicht schokoladige Noten, aber wer weiß. Vielleicht ist es ja auch eher wie Guinness? Der Test wird es zeigen.

Farbe: Schwarz wie die Nacht, da könnte das eine oder andere Schwarzbier noch von lernen.

Geruch: Es riecht wie Zartbitterschokolade. Das steigert meine Vorfreude enorm. Außerdem leicht rauchig.

Schaum: Tja, der kann mit Guinness nicht mithalten. Wenig und ganz schnell verschwunden. Schade, denn die meiste Zeit sieht das Bier damit aus wie Cola.

Einstieg: Rauchig, zartbitter und doch irgendwie leicht, auch wegen der Kohlensäure. Es prickelt genüsslich.

Auf der Zunge: Die Schokolade übernimmt das Kommando. Captain Schinken wurde von der Brücke degradiert. Nun auch säuerlich wie man es von Guinness kennt. Vollmundig wird es aber nie, denn insgesamt wirkt alles auch leicht wässrig. Da könnte ruhig noch mehr kommen. Relativ sämig von der Konsistenz her.

Abgang: Noch schokoladiger und noch eine Spur bitterer. Nicht supersüffig, aber trotzdem gut trinkbar.

Fazit: Ein zweischneidiges Schwert. Die Schokolade gefällt mir, der Rauch auch. Der Rest ist phasenweise mau, dann wieder in Ordnung. Solides Stout? So würde ich es sagen, aber für mich eine der schwächeren Zwönitzer Sorten. 6/10.

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