Bayreuther Hell

Bayreuther Hell

von: Bierblog

erstellt am: 09.11.2019

Nachdem das Weizen von Bayreuther ja eher enttäuschend war, gebe ich jetzt dem Hellen eine Chance. Keine Ahnung was mich erwartet. Ein Bier Münchner Art? Aus Franken? Das darf ja eigentlich nicht sein. Spannung Spannung.

Farbe: Goldgelb, eine recht typische Farbe für ein Helles, gell?

Geruch: Grüne Wiese also würzig-hopfig, außerdem minimal fruchtig-säuerlich.

Schaum: Steigt und fällt schnell. Relativ grobporig außen, eher feinporig innen. Auf jeden Fall nicht stabil.

Einstieg: Echt prickelnd! Und tatsächlich irgendwie süßlich-fruchtig. Also eine Malznote auf die eine Art und irgendwas, nicht näher Bestimmbares, Fruchtiges…

Auf der Zunge: Ich kann es immer noch nicht genau sagen, aber es erinnert mich an etwas. Es liegt mir quasi auf der Zunge… Apropos, auf der Zunge. Geschmacklich ändert sich das Bier kaum. Es ist jedenfalls leicht und erfrischend, irgendwie etwas zitrusfruchtig, aber nicht zitronig, sondern…Guave? Vielleicht. Ich bin unsicher. Auf jeden Fall kein total typisch helles Bier. Außerdem zum Glück nicht so wässrig, wie manche. Als Biergarten-an-einem-heißen-Sommertag Bier taugt es definitiv.

Abgang: Nun sogar leicht herb, aber alles im Bereich des Genießbaren. Trockener, nun brotiger Abgang, hier schon näher an den Münchner hellen Bieren dran.

Fazit: It’s a beer with a twist. Die etwas fruchtige Aromanote kam überraschend, der Rest ist solide Standardkost. Es ist ein Bier für die warmen Tage, süffig und spritzig. Muss sich vor der Müncher Konkurrenz in keinster Weise verstecken. 7,5/10.

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