Einsiedler Zwickelbier

Einsiedler Zwickelbier

von: Bierblog

erstellt am: 25.01.2018

Der zweite Anlauf meinerseits, einem Einsiedlerbier etwas abzugewinnen. Nachdem das Landbier ja so gar nicht bei mir “landen” konnte, könnte ein schönes, aromatisches Zwickel die Ehre wiederherstellen. Laut Flasche handelt es sich immerhin um eine naturbelassene Spezialität mit feinen Malznoten, die eine angenehme Süße mit sich bringen. Das könnte mir also munden. Ich darf nur das Schütteln nicht vergessen.

Einsiedler Zwickelbier

Farbe: Bernsteinfarbe von der helleren Sorte, wie versprochen, trüb.

Geruch: Malz, aber nicht zu stark, ein bisschen Vanille auch. Außerdem minimal zitrusfruchtig.

Schaum: Eine wirklich wunderbare Schaumkrone, feinporig, weiß und stabil. Schäumt sehr schnell, fast wie bei Weißbier.

Einstieg: Leicht prickelnd und süßlich, man bemerkt aber bereits auch etwas bittere Aromen, außerdem zitronig.

Auf der Zunge: Sämiger Körper, Süße, Fruchtigkeit und Bitterkeit halten sich die Waage, mit leichten Vorteilen bei den herben Noten, die so eine Art Grapefruit-Touch haben. So richtig rund und vollmundig wirkt die Komposition nicht.

Abgang: Nun wieder etwas mehr Malz, aber nach wie vor für meinen Geschmack zu viel Bitterkeit. Dadurch wird es auch nicht süffig.

Fazit: Puh, schwierig, es ist schon mal besser als das Landbier, ist geschmacklich aber dennoch nicht mein Fall, was wohl daran liegt, dass die Bitterstoffe von Anfang an alles ein wenig überlagern. Das könnte ruhig etwas zurückgefahren werden, damit die anderen Aromen besser zur Geltung kommen. Ansonsten ein recht solides Bier, ohne große Höhe- oder Tiefpunkte. Wer Pale Ale mag, könnte vielleicht mal probieren, da sich auch hier einige ähnlich gelagerte Fruchtaromen finden. 6/10.

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