Frenzel's Festbier

Frenzel's Festbier

von: Bierblog

erstellt am: 17.12.2017

Den heutigen Testgegenstand umgibt eine lange Geschichte. Das erste Mal habe ich dieses Bier nämlich bereits vor über einem Jahr probiert, nachdem mir Frenzel’s Rauchbier ja zuvor sehr gut gefiel. Damals schmeckte es aber so merkwürdig, dass ich es einfach nicht glauben konnte. Ich musste eine schlechte Flasche erwischt haben. Also nahm ich mir vor, es etwas später noch mal zu versuchen. Nun hat es eine ganze Weile gedauert, aber passend zu Weihnachten geht es heute um Frenzel’s Festbier. Teilweise auch mit Notizen aus dem letzten Jahr.

Laut Flasche von Hand gebraut und abgefüllt, ein untergäriges Vollbier mit gehaltvollem Geschmack, traditionell auch Märzenbier genannt. Trotz der hohen Alkoholgehalts (5,9%) soll es aber süffig sein.

Da die Flasche einen Bügelverschluss hat, darf das Plopp-Video nicht fehlen:

Frenzel's Festbier

Farbe: Recht hell und blond, vergleichbar mit Pils,  so richtig unfiltriert wirkt es nicht, da ich sehr gut hindurchsehen kann. Das schrieb ich damals. Mein Eindruck jetzt: Absolut undurchsichtig und mit eher bernsteinfarbenem Ton.

Geruch: Riecht sehr mild und recht malzig. Keine strengen Gerüche, wie es manchmal bei stark hopfigen Bieren der Fall ist. Dieses Jahr meine ich jedoch, dass es sehr hopfig-würzig riecht.

Schaum: Eine richtig schöne, stabile und feinporige Schaumkrone, sehr gut gelungen. Daran hat sich auch nichts geändert.

Einstieg: Süßlich und malzig, relativ wenig Kohlensäure, etwas Karamell im Hintergrund - das ist so geblieben, die Kohlensäure ist aber etwas präsenter, was mich auf eine verbesserte Trinkerfahrung hoffen lässt.

Auf der Zunge: Vor einem Jahr notierte ich mir: Durch die nicht vorhandene Kohlensäure wirkt es etwas schal. Keine Ahnung, ob es nur diese Flasche ist, oder generell so. Falls generell, ist es nicht von Vorteil. Dem Bier fehlt die Frische. Der Geschmack ist nun fast honigartig. Inzwischen meine ich: Viel Kohlensäure hat es weiterhin nicht, aber es ist auch nicht schal, sondern eher von cremigem, schaumigem Körper, frisch genug jedenfalls. Hopfiger als damals, Honig ja, aber nicht mehr so krass. Sogar mit etwas Frucht, aber geschmacklich nicht zu 100% rund.

Abgang: Der Abgang ist hopfiger und hebt das Aroma in eine etwas vollmundigere Richtung. Leichte Bittere, die das Bier nicht total süffig macht (keine Sorge, man kann es trotzdem ohne verzerrten Gesichtsausdruck runterkriegen).

**Fazit: **Damals: Hmm, blöd gelaufen. Ich bin sicher, dass die Flasche nicht ganz dicht war und so die Kohlensäure verloren gegangen ist. So hatte ich nun das Gefühl, dass ich Honigsaft mit Alkohol trinke. Das war sicher nicht so gedacht. Von daher bleibt die Flasche an dieser Stelle ohne Wertung, bis ich irgendwann eine andere in die Hand bekomme.}}Jetzt: Die Flasche ist deutlich besser als die letzte. Es mundet mir. Vollmundig und aromatisch, würziger als damals und damit auch spannender. Wer weiß was mit der Flasche war. Heute schmeckt es gut. 8/10.

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