Kloster Urstoff Spezial Märzen

Kloster Urstoff Spezial Märzen

von: Bierblog

erstellt am: 25.09.2019

“Im Namen des guten Geschmacks”. Handwerklich gebraut. Das erzählt mir die Flasche zumindest. Zudem sind auf dem Etikett ein paar saufende Mönche zu sehen. Grundsätzlich sympathisch also. Die Rezeptur soll einer Klosterbrauerei entstammen. Was kann da noch schiefgehen?

Farbe: Mit seiner dunkelbraunen Farbe nicht das typische Märzen, aber dunkle Klosterbiere haben mich bislang noch nie enttäuscht.

Geruch: Eine Mischung aus gerösteten Malzaromen und angenehmen Hopfenölen. Es verspricht ein geschmacksintensives Erlebnis zu werden.

Schaum: Feinporig, grobporig, da ist von allem etwas dabei. Nur lange halten tut es sich nicht.

Einstieg: Süßlich-prickelnd, vom Röstaroma noch keine Spur. Leicht säuerlich, mit etwas Schokolade und einem Schuss dunkler Traube.

Auf der Zunge: Nun deutlich hopfiger, wobei die zuvor beschriebenen Aromen weiter vorhanden bleiben. Besonders die Traubenschokolade zeigt sich dominant, was mir ziemlich gut gefällt. Der Röstgeschmack ist nun auch spürbar. Insgesamt wirkt das Bier dennoch leicht auf mich und streckenweise auch etwas zu dünn.

Abgang: Der Abtrunk ist da schon vollmundiger. Hier vermengen sich die Aromen zu einem großen, karamelligen Ganzen und zum Glück wird es nur ein ganz kleines bisschen bitterer. Süffigkeit ist also gegeben.

Fazit: Die Mönche wissen schon, was sie tun. Ein ziemlich süßes Vergnügen ist dieses Bier und gefällt mir - trotz kleinerer Schwächen - ausgesprochen gut. Mit dem Kloster Scheyern Dunkel kann es zwar nicht ganz mithalten, aber es sei trotzdem jedem ans Herz gelegt, der auf gute dunkle Biere steht (der Reim ist unfreiwillig entstanden und hat nichts mit dem Alkoholkonsum zu tun). 8,5/10.

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