Landskron Weizen (Alkoholfrei)

Landskron Weizen (Alkoholfrei)

von: Bierblog

erstellt am: 08.07.2017

Heute ist ein regionales Bier an der Reihe. Die Flasche sagt: Dass es mit handwerklicher Sorgfalt nach traditionellen Verfahren gebraut wird. Beste Zutaten, offene Gärung, mindestens 4-wöchige Kellerreifung. Na ja, das haben sie über ihr Kellerbier damals auch gesagt. Und da steht noch was: Alkoholfrei. Ok? Ist mir beim Kaufen nicht aufgefallen, aber sei’s drum. Damit wird es das erste alkoholfreie Bier in diesem Blog (dafür könnte man doch auch mal eine Spezialwoche machen. Ich behalte es im Hinterkopf).

Landskron Weizen (alkoholfrei)

Farbe: Helle Bernsteinfarben durch und durch. Zu Beginn dachte ich, es wäre filtriert, aber dann rutschte die Trübung doch noch ins Glas.

Geruch: Hefig, pilzig (irgendwie komisch, dass das dazwischen ist), bananig, zitrusfruchtig (vor allem Orange), etwas süß.

Schaum: Außen grob, innen gleichmäßig fein. Bleibt auch längere Zeit im Glas. Schäumt im Vergleich nicht so stark wie andere Weizen, und geht auch etwas schneller runter im Pegel.

Einstieg: Das Hefig-pilzige legt sich zusammen mit einer satten Portion Kohlensäure auf die Zungenspitze und die vorderen Gaumenbereiche. Süßlich und zitronig.

Auf der Zunge: Prickelnd und gleichzeitig doch etwas schal. Geht das? Irgendwie kommt es mir so vor. Der Geschmack geht vom zitronigen eher ins Orangenartige über. Aber dieses Pilzige verschwindet nie komplett. Das passt nicht so recht. Vollmundig wird es nicht und wirkt auch ein bisschen verwässert.

Abgang: Hefiger und noch mal schön süß und sauer, nicht im Sinne von chinesischem Essen, sondern eher in Richtung der Fruchtaromen.

Fazit: Hmm, ich bin zwiegespalten. Das Weizen kommt mir unausgegoren (he he he…) vor. Ich glaube nicht, dass es am fehlenden Alkohol liegt, sondern an fehlenden Aromen. Das machen andere Weizen besser. Außerdem dieses penetrant Pilzige, das ist so gar nicht meins. Immerhin beim Einschenken sprudelt es sehr schön, aber richtige Erfrischung kommt trotzdem nicht auf. Der Abgang toppt die vorherigen Zustände zwar sehr, aber rettet das Bier dann auch nicht völlig. Nee nee, da gibt es bessere (auch alkoholfreie!), 5/10.

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