Mönchshof Original Pils

Mönchshof Original Pils

von: Bierblog

erstellt am: 27.11.2022

Unzählige Male hatte ich Mönchshof Biere nun schon hier im Blog. Meistens konnten sie mich überzeugen, manchmal sogar begeistern. Dabei gehört Mönchshof zur Kulmbacher Brauerei. Macht es sie deswegen zu einer Industriebrauerei? Na ja, so ein bisschen. Wird schon alles weitgehend automatisiert für den Massenmarkt ablaufen. Da trotzdem gute Biere dabei herauskommen, habe ich heute eben auch Hoffnung, was ihr Pils angeht. Hoffentlich nicht einfach Kulmbacher Edelherb mit anderem Label.

Zumindest aber ist es ja keinesfalls dieselbe Art von Flasche:

Yay, ich habe quasi die eine von 100 Flaschen gehabt, die überhaupt nicht ploppt.

Wenigstens hat das Gefäß noch was zu sagen:

Mönchshof »Original« erhält durch die besonders fein dosierte Hopfengabe seinen außergewöhnlich abgerundeten Geschmack.

Na hoffen wir das Beste.

Mönchshof Original Pils

Farbe: Mattgolden, gut filtriert. Man konnte sogar durch die Flasche durchgucken. Gefühlt jedenfalls.

Geruch: Karamelldüfte im Malz und eine dezent würzige Hopfenblume. Da es ein fränkisches Bier ist, wird es geschmacklich hoffentlich nicht so norddeutsch.

Schaum: Solide, aber nicht mehr. Ein Rest ist auch nach einigen Minuten noch vorhanden.

Einstieg: Trotz des nicht vorhandenen Ploppens gibt es eine ordentliche Portion Kohlensäure. Dann setzt Malzsüße ein und es wird ganz weich im Mund. Der Hopfen ist bislang ganz bescheiden. Weder Bittere noch große Würze sind spürbar.

Auf der Zunge: Eine Spur herber wird es - wie könnte es auch anders sein. Das Bier nun deutlich hopfenbetonter, auch was die Würze angeht. Dürfte ein klassischer Hopfen sein, vielleicht aus der Hallertau? Das Malz zurückhaltender und getreidiger, vergleichbar mit einem Münchner Hell. Alles zusammen eine sogar eine an Vollmundigkeit grenzende Komposition, mit leichter Neigung zur Bitterkeit.

Abgang: Die Bitterkeit bekommt noch einmal einen leichten Schub, aber es bleibt noch gerade so im von mir völlig subjektiv festgelegten Süffigkeitsrahmen. Kann man schon trinken.

Fazit: Irgendwie dann doch ein gutes Bier. Klar könnte es von manchem mehr und von anderem weniger haben, um mir noch besser zu gefallen. Fraglich wäre dann nur, ob es auch noch ein authentisches Pils wäre. Von daher alles okay, ein würdiger Abschluss dieser Woche. Meinem heutigen Geschmacksempfinden nach ist das eine 7/10.

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