Püttner Lager Hell

Püttner Lager Hell

von: Bierblog

erstellt am: 03.11.2022

Ich mag ja Lagerbiere in der Regel. Was liegt da näher, als das Lager von Püttner zu testen, jene Brauerei, die mir mit ihrem vorherigen Erzeugnis bereits so viel Freude gemacht hat. Selbstverständlich frage ich mich, wie sich dieses Helle von jenem Hellen unterscheidet. Natürlich verrät mir, analog zur letzten Flasche, auch diese nichts über ihren Inhalt. Also auf zur Website der Brauerei:

Unser helles, untergäriges Lagerbier mit 11,8 Grad Stammwürze und 4,7 % Alkohol.

Das helle Püttner-Lagerbier besticht durch seine ausgewogene Malz- und Hopfen-Aromatik. Es ist besonders mild im Geschmack und unser Klassiker seit über 190 Jahren.

Ich würde mal annehmen, dass sich das Bier am Ende gar nicht so sehr von seinem Brüderchen unterscheiden wird. Ich hoffe es jedenfalls, da ich das letzte Bier aus dieser Brauerei ja ziemlich gut fand.

Püttner Lager Hell

Farbe: Bei der Aufnahme des Fotos wurde es bereits leicht dunkel, aber glaubt mir: es ist hell und sehr gut filtriert (wobei man das sogar erkennt).

Geruch: Malzig riecht es, leicht karamellig und dann schlägt schon der Hopfen zu, der so ein bisschen was von feuchtem Heu hat. Dahinter dann Getreide. So weit, so klassisch.

Schaum: Mittelmäßig stabil, weitestgehend feinporig, eine solide Schaumkrone, wie ich sie vermutlich schon hundertfach erlebt habe.

Einstieg: Die Kohlensäure passt zum Lager, nicht zu viel, nicht zu wenig, aber zunächst hat es nicht sonderlich viel Geschmack. Leichte Süße, gepaart mit etwas Weizenbrot, doch bislang nichts Zwingendes oder Hervorstechendes. Ganz leicht und seicht, beinahe dünn.

Auf der Zunge: Es wird kräftiger, ein leichtes Bier bleibt es dennoch. Nicht weiter schlimm, denn so ein getreidiges, leicht süßes und sogar feinherbes Bier kommt zu jeder Jahreszeit gut. Es ist ein ganz typischer Vertreter seiner Zunft. Erfrischend, jetzt auch nicht mehr dünn, aber eben auch nicht total vollmundig. Ganz solide, wobei ich auch nicht viele Kritikpunkte habe. Die Komposition wirkt jedoch nicht gänzlich ausgeglichen, stellenweise sind die diversen Geschmacksteile mal zu stark, mal zu schwach.

Abgang: Süffig ist das Bier jedenfalls. Mit einer ordentlichen Portion Mischbrot geht es den Hals runter.

Fazit: Ein gutes, aber nicht kein sehr gutes Lager haben wir hier. Man kann damit an sich nichts falsch machen, darf aber auch nicht zu viel erwarten. 7,5/10.

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