Tucher Original Nürnberger Rotbier

Tucher Original Nürnberger Rotbier

von: Bierblog

erstellt am: 24.11.2019

Von Tucher hatte ich ja schon mal das Weihnachtsbier im Test. Das war damals nicht ganz so überzeugend, also probiere ich heute eine vielversprechendere Sorte: ein Rotbier. Naturtrüb und traditionell gebraut soll es sein und veredelt durch im Eichenholzfass gereiften Rotbier. Also ein Verschnitt?

Farbe: Wie könnte es anders sein: Rot. Rotbraun um genau zu sein, naturtrüb wirkt es jedochg nicht. Allerdings musste ich einfach nur den Trub auf dem Boden der Flasche etwas aufschütteln, um das gewünschte Resultat zu erhalten.

Geruch: Würzig und karamellig. Man riecht das Gerstenmalz am deutlichsten heraus. Außerdem gibt es auch eine klare Hefenote.

Schaum: Ich sollte wirklich mal meine Art, Gläser zu spülen, überdenken, denn der Schaum hat sich in Sekundenschnelle aufgelöst. Bis dahin feinporig und weiß, aber auch nicht richtig dicht.

Einstieg: Süßlich und prickelnd. Dominanter Malzcharakter, also ziemlich brotig, schon an der Zungenspitze.

Auf der Zunge: So setzt es sich fort. Im Mundraum etwas säuerlicher und noch malziger. Es zeichnet sich auch eine ganz dezente Bitternote ab, ansonsten beinahe vollmundig, aber nur beinahe. Aber es wirkt an verschiedenen Stellen doch etwas dünn.

Abgang: Der Abgang ist, als würde man Schwarzbrot trinken. Die Röstmalze schlagen zu und runden den Geschmack gut ab. Es ist süffig und wirkt nun doch noch etwas voller.

Fazit: Vom Aroma her ein recht typisches und sogar ein bisschen mehr als solides Rotbier. Ein paar Schwächen stecken allerdings darin und trüben dadurch das anfangs gar nicht so naturtrübe Gesamtbild leicht. Für eine 7,5/10 reicht es dennoch.

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